Massaker in Mexiko: Rache eines Drogenbosses?

Unbekannte haben in einer Einrichtung für Drogensüchtige in Mexiko ein Blutbad angerichtet. Die Polizei vermutet, dass ein Drogenkartell dahintersteckt.


Im Internet kursieren Fotos von den Leichen junger Männer, die in einem Vorort der Stadt Irapuato durch einen Kugelhagel starben. Laut der zuständigen Polizei wurden insgesamt 24 Menschen erschossen und sieben weitere verletzt, drei von ihnen schwer. Medienberichten zufolge ereigneten sich bereits ähnliche Vorfälle in den letzten Wochen.

Rache eines Drogenbosses?

Die Polizei geht derzeit davon aus, dass eines der in der Region aktiven Drogenkartelle für die Tat verantwortlich ist. Erst kürzlich hatte beispielsweise José Antonio Yépez Ortiz, der Chef des Kartells "Santa Rosa de Lima", in einem Video mit Gewalt gedroht, sollten seine Mutter und seine Schwester nicht aus ihrer Haft entlassen werden. Beide Frauen befinden sich nach Razzien in Polizeigewahrsam. Das Kartell von Ortiz liefert sich derzeit verbissene Revierkämpfe mit einer anderen Organisation namens "Cártel de Jalisco Nueva Generación".

Mehr Infos zeigt das Video.
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