Bombendrohung auf ICE-Strecke

Auf der ICE-Strecke zwischen Hamburg und Berlin musste ein Zug nach einer Bombendrohung gestoppt und geräumt werden.

Ein Mann, der sich an Bord des ICEs auf dem Weg von Hamburg nach Berlin befand, soll zunächst Reisende und Bordpersonal angerempelt, einen Zugbegleiter bedroht und dann in wirrem Englisch von einer Bombe gefaselt haben. Die Polizei schätze die Lage offenbar als ernsthafte Bedrohung ein, ließ den Zug stoppen und rückte sogar mit der Spezialeinheit GSG 9 an, die nur in besonders heiklen Situationen zum Einsatz kommt.

Festnahme durch Spezialeinheit der Polizei

Der Zug wurde geräumt und alle 320 Passagiere konnten auf einem Parkplatz in Brandenburg in Sicherheit gebracht werden, wo sie anschließend mit Bussen abgeholt wurden. Die Polizei konnte den Mann festnehmen bei dem es sich um einen 30-jährigen Franzosen handeln soll. Nach ist nicht klar, ob es sich bei dem Großeinsatz tatsächlich um eine ernstgemeinte Bombendrohung handelte oder nicht. Aus ermittlungstaktischen Gründen gibt die Polizei jedoch momentan keine weiteren Informationen raus.

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