Harte Maßnahmen bei regionalen Corona-Ausbrüchen

Der Corona-Ausbruch beim Fleischfabrikanten Tönnies hat gezeigt, wie schnell sich das Coronavirus ausbreiten kann. Um bei ähnlichen Hotspots besser und schneller einschreiten zu können, will der Bund nun härtere Maßnahmen festsetzen.


Bei regionalen Virus-Ausbrüchen sei es laut Bundesregierung unabdingbar, zielgenau durchzugreifen. So sagte der amtierende Chef des Kanzleramts Helge Braun, dass bei solchen Corona-Hotspots nicht mehr auf Beherbergungsverbote, sondern auf Ausreiseverbote gesetzt werden müsse. Landkreise, die an die infizierte Ortschaft grenzen, würden auf diesem Wege geschützt. Eine derartige Isolation könne so schnell wieder aufgehoben werden, wie sie erlassen wurde.

Warnung von allen Seiten

Wo das Zentrum der Pandemie noch kürzlich in den USA zu verorten war, leidet Südamerika aktuell am meisten unter den Auswirkungen von Covid-19. Doch selbst in Ländern, in denen die Infektionszahl eine Zeit lang rückläufig war, bahnt sich eine zweite Welle an. Zurzeit ist der Ballermann in den Schlagzeilen und verdeutlicht, dass das Coronavirus nicht in allen Teilen der Welt ernstgenommen wird. Jens Spahn warnt auf diesem Hintergrund vor einem zweiten Ischgl. Und auch WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus ist alarmiert bei den wahrnehmbaren Lockerungen vieler Länder.

Alle Informationen zum Vorhaben der Bundesregierung im Video.
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