Trotz Corona-Rekord: Florida lockert weiter

Der US-Staat Florida schlittert derzeit von einem Corona-Rekord zum nächsten. Dennoch sieht der zuständige Gouverneur Ron DeSantis offenbar keinen Grund für eine Verschärfung der Hygienemaßnahmen. Im Gegenteil: Er kündigte jüngst noch weitere Lockerungen an.


Schlimmer als in New York

Die Zahlen des Küstenstaats Florida sprechen Bände: Pro Tag infizieren sich dort 10.000 bis 15.000 Menschen mit dem Coronavirus. Sogar New York, das am ersten Höhepunkt der Krise als besonders betroffener Corona-Hotspot galt, verzeichnete damals niedrigere Werte. Dennoch rückt Floridas Gouverneur nicht von seinem fragwürdigen Corona-Kurs ab.

Keine Maskenpflicht

Stattdessen setzt DeSantis offenbar auf fortschreitende Lockerungen. Im August sollen nun auch die Schulen in Florida ihre Türen wieder öffnen. Viele Demokraten sind darüber entsetzt und fordern stattdessen ein strengeres Hygienekonzept, beispielsweise eine Maskenpflicht, die es bis jetzt noch nicht gibt.

Noch extremer ist die Politik in Georgia: Brian Kemp, der Gouverneur verbot den dortigen Gemeinden sogar, eine Maskenpflicht einzuführen, obwohl viele sich für dieselbe ausgesprochen hatten.

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