Drama in den Bergen: Gletscher droht abzurutschen

Gerade erst hatte der beliebte Ort Courmayeur in der italienischen, autonomen Provinz Aostatal sich mit den Einbußen durch das Corona-Virus abgefunden, doch jetzt droht eine neue Gefahr.

Der kleine Alpenort lebt hauptsächlich von Tourismus, der in Zeiten der Pandemie kaum möglich war und das Geschäft läuft schlecht. Die Ortschaft hat mit den Einbußen stark zu kämpfen. Doch jetzt bahnt sich ein neues Unglück seinen Weg nach Courmayeur, denn der Gletscher über dem Ort droht abzurutschen. Es geht um einen großen Eisblock, der zum Mont-Blanc-Massiv gehört und der in etwa so groß sein soll, wie der Mailänder Dom.

Heiße Temperaturen könnten Abrutsch begünstigen

Gerade bei den heißen Temperaturen im Sommer ist die Stabilität des Eises nicht mehr gewährleistet. Nicht nur die Einwohner fürchten den Gletscher-Abbruch, auch die Gäste sind besorgt und kommen nicht mehr nach Courmayeur. Einige Anwohner halten die Gefahr zwar für sehr gering, doch Experten warnen vor einem Rutsch. Es wurden bereits Einwohner in evakuiert, Straßen gesperrt und sogar eine Pressekonferenz einberufen. Doch noch hat sich der Gletscher nicht gerührt.

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