Neue Entwicklung im Fall des Blutbades in Kitzbühel

Derzeit läuft der Prozess gegen den mutmaßlichen Fünffachmörder aus Kitzbühel. Der junge Mann soll seine Ex-Freundin, fast alle ihrer nächsten Verwandten und einen ihrer Freunde erschossen haben.


Es ist eine schreckliche Tat, über die das Landesgericht Innsbruck in den nächsten Tagen entscheiden wird. Einem 26-jährigen Österreicher wird vorgeworfen, seine 19-jährige Ex-Partnerin sowie deren Eltern, Bruder und einen ihrer Freunde erschossen zu haben. Am Mittwoch legte der Angeklagte ein Geständnis ab und nimmt damit eine lebenslängliche Haftstrafe in Kauf. Wenige Monate vor der Bluttat im Oktober hatte das 19-jährige Opfer ihre Beziehung mit dem Angeklagten beendet.

13 Schüsse

Das Gericht geht von Eifersucht als Motiv hinter der Tat aus. Die Verteidigerin des mutmaßlichen Täters erklärte dagegen zu Beginn des Verfahrens, dass ihr Mandant nicht ausschließlich aus dem Gefühl der Eifersucht heraus gehandelt habe. Vielmehr habe er nie gelernt, anderen seine emotionalen Bedürfnisse gegenüber deutlich zu machen und sich, laut dem Gutachten des Psychiaters, nach Stabilität gesehnt. Mit insgesamt 13 Schüssen soll der junge Mann seine Opfer getötet haben. Den Tränen nahe entschuldigte er sich bei dem verbliebenen Bruder seiner Ex-Freundin.

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