Drogenproblem bei der Münchner Polizei

Die Münchner Polizei hat mit einem Drogenproblem zu kämpfen. Dabei geht es nicht etwa um externe Ermittlungen, sondern um Vorwürfe in den eigenen Reihen.


Die Münchner Polizei startete am Mittwoch eine großangelegte Drogenrazzia im Stadtzentrum und im Umland der bayerischen Hauptstadt. 170 Beamte waren im Einsatz und durchsuchten insgesamt 7 Dienststellen und 30 Wohnungen. Mittlerweile werden 21 Polizisten wegen des Verdachts auf Drogenbesitz, Drogenkonsum und Weitergabe der Substanzen an andere Kollegen beschuldigt.

Besonders schwere Vorfälle

Einige Fälle sollen besonders schwerwiegend sein. So hat einer der Beamten offenbar Kokain abgezwackt und wurde von Kollegen nicht daran gehindert oder gemeldet. In einem weiteren Fall sollen mehrere Polizisten Unschuldige verfolgt haben. Ein behaupteter Widerstand gegen die Beamten von mehreren Personen soll überhaupt nicht stattgefunden haben. Laut Staatsanwaltschaft handelt es sich bei den Razzien um die umfangreichsten Ermittlungen, die je gegen Polizeibeamte durchgeführt wurden.

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