Starke Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr

Die Streikserie im öffentlichen Nahverkehr setzt sich fort: Den gesamten Donnerstag (8.10.20) legen die Verkehrsbetriebe des ÖPNV in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg ihre Arbeit nieder. Bayern zieht am Folgetag nach.


Pendler in Baden-Württemberg und NRW, die mit Bus und Bahn unterwegs sind, müssen sich am Donnerstag auf einen problematischen Arbeitsweg einstellen. Die Gewerkschaft ver.di forderte die Mitarbeiter von Verkehrsbetrieben auf, von Betriebsbeginn bis Betriebsende zu streiken.

Forderung nach Tarifverträgen

Dabei geht es laut dpa um nichts Geringeres als bundesweit einheitliche Tarifverträge. Mit den Streiks soll der Druck auf die Unternehmen verstärkt werden. Die Fronten sind jedoch verhärtet: Niklas Benrath, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA), spricht von einem "Anschlag auf die Allgemeinheit". Die Deutsche Bahn kollaboriert in Dortmund mit dem E-Roller-Vermieter Lime, um betroffenen Fahrgästen während des Streiks eine alternative Beförderung zu ermöglichen.

Weitere Streiks in Bayern

Auch am Freitag streiken Mitarbeiter des ÖPNVs, dann allerdings in Bayern und nur am Vormittag. Der Nahverkehr der Deutschen Bahn bleibt von den Streiks in diesem Fall allerdings unberührt.

Die wichtigsten Infos zeigt auch das Video.
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