Wieder ein neuer Höchstwert für die Neuinfektionen

Der Aufwärtstrend der Corona-Neuinfektionen setzt sich auch am Freitag fort. Das Robert-Koch-Institut (RKI) vermeldet einen neuen Rekordwert seit Beginn der Zählungen.


18.681 bestätigte neue Corona-Infektionen zählt das RKI am Freitag. Eine nicht unerhebliche Steigerung: Am Tag davor waren es noch 16.774 neue Fälle gewesen. Der 7-Tage-Inzidenz-Wert klettert in Deutschland von 0,99 auf 1,04. Das bedeutet, dass nun in sieben Tagen 104 Infektionen auf 100.000 Einwohner kommen.

Drei Bundesländer stechen heraus

Die mit Abstand höchsten Steigerungen von Neuinfektionen verzeichnen den Daten nach Nordrhein-Westfalen mit einem Plus von 5.396 und Bayern mit einem Plus von 2.076. Auf Platz drei ist Baden-Württemberg mit einem Zuwachs von 2.313 Neuinfektionen. Alle anderen Bundesländer liegen deutlich unter der 2000er-Grenze.

Ein Wert sinkt offenbar

Laut dem aktuellen Situationsbericht des RKI soll seit Anfang der Woche allerdings eine leichte Senkung des R-Wertes zu beobachten sein. Dieser bezeichnet, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt. Ein R-Wert, der dauerhaft unter 1 läge, würde also eine Verlangsamung der Pandemie bedeuten. Am Donnerstag soll der Wert von 1,03 auf 0,97 gefallen sein. Dies könnte unter anderem daran liegen, dass das Virus öfter auf immune Menschen trifft als zu Beginn der Pandemie.

Die wichtigsten Infos zeigt auch das Video.
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