Trump feuert Wahlbehördenleiter

Nach seiner Niederlage bei der US-Wahl - die er nach wie vor nicht anerkennt - hat Präsident Donald Trump nun einen wichtigen Behördenleiter des Heimatschutzministeriums gefeuert.

Donald Trump will den Wahlsieg seines demokratischen Konkurrenten Joe Biden nicht akzeptieren und versucht nach wie vor, alles noch in seiner Macht stehende zu tun, um die letzten Wochen bis zur Amtsübergabe für sich zu nutzen. Jetzt feuerte der US-Präsident einen wichtigen Mitarbeiter des US-Heimatschutzministeriums, der mit der Überwachung der Präsidentschaftswahl beauftragt war. Trump geht noch immer davon aus, bei der Wahl betrogen worden zu sein und glaubt an eine Manipulation der Stimmenauszählung.

Er war für die Überwachung der Wahl zuständig

Chris Krebs - der von Trump entlassene Behördenleiter - ist für Cyber- und Infrastruktursicherheit zuständig. Er und zahlreiche andere Vertreter der US-Behörden wiesen den angeblichen Wahlbetrug, den Trump so vehement beschwört, öffentlich zurück. Dieses klare Statement hat ihn nun offenbar den Job gekostet. Der noch amtierende Präsident schreibt auf Twitter, dass Krebs mit "sofortiger Wirkung" entlassen sei und stempelte dessen Äußerungen zu einer fairen und demokratischen Wahl als "hochgradig unzutreffend" ab.

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