Welche Bußen drohen bei Corona-Regelverstößen?

Bund und Länder haben sich auf einheitliche Corona-Regeln ab dem 1. Dezember geeinigt. Bei Missachtung der Regeln drohen unter Umständen hohe Geldbußen.

Coronavirus - Heilbronn

Die verschärften Corona-Regeln sollen die auf hohem Niveau befindlichen Infektionszahlen eindämmen - in Hinblick auf die anstehenden Feiertage ein schwieriges Unterfangen. Um die Einhaltung der Anordnungen zu gewährleisten, werden das Ordnungsamt und Polizisten in den kommenden Wochen verstärkt unterwegs sein.

Maskenpflicht in der Öffentlichkeit

Die meisten Menschen haben sich an den Mund-Nase-Schutz bereits gewöhnt. Insbesondere in den Vorweihnachtstagen wird in den Innenstädten mehr Menschenaufkommen erwartet, das Tragen eines Mundschutzes wird umso wichtiger. Nicht mehr nur im Supermarkt, sondern auch in besonders belebten Straßen und beim Schlangestehen vor den Geschäften ist das Maskentragen obligatorisch. Die Geldstrafen bei Missachtung fallen weiterhin von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich aus. In Baden-Württemberg (Zwischen 100 und 250 Euro) und Bayern (250 Euro bei Einzelfall, 500 Euro bei wiederholtem Vergehen) sind die Bußgelder besonders hoch.

Weihnachten und Silvester

Zu den Feiertagen dürfen insgesamt zehn Personen aus mehreren Haushalten zusammenkommen. In diesem Jahr fallen allerdings Weihnachtspartys gänzlich flach. Veranstalter, die sich nicht an dieses Verbot halten, winkt ein Bußgeld von mindestens 5000 Euro. Partygäste müssen mit einer Strafzahlung von 500 Euro rechnen. Erregen private Feiern polizeiliche Aufmerksamkeit und erspähen die Beamten mehr als zehn Gäste, kommt es Feierwütige ebenfalls teuer zu stehen.

Zu guter Letzt muss aktuell auf Reisen - ins Ausland und teilweise in andere Bundesländer - verzichtet werden. Lässt man sich erwischen, wird die Urlaubskasse ordentlich ausgedünnt.

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