Neue Impfnebenwirkung jetzt unter Beobachtung

Mit dem Fortschreiten der Impfkampagne wird auch immer mehr über die Impfstoffe bekannt. Eine neue, potenzielle Nebenwirkung steht nun unter strenger Beobachtung.

A healthcare Worker hands in surgical gloves pulling COVID-19 vaccine liquid from vial to vaccinate a patient
Symbolbild

Die Corona-Impfstoffe lösen in den meisten Fällen gar keine oder nur sehr harmlose Impfreaktionen hervor. Die häufigsten Nebenwirkungen der in Deutschland zugelassenen Covid-19-Wirkstoffe sind derzeit Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schmerzen an der Einstichstelle, Fieber, Muskelschmerzen, Schüttelfrost oder allgemeines Unwohlsein. Nun liegen dem Paul-Ehrlich-Institut neue Berichte zu möglichen Nebenwirkungen vor, auch zu den Nebenwirkungen, die sehr selten auftreten. Dazu gehören Impfreaktionen wie Allergien, Herzmuskel- oder Herzbeutelentzündungen, Nervenentzündungen oder Blutgerinnsel. Jetzt hat das Paul-Ehrlich-Institut eine neue mögliche Nebenwirkung im Visier.

Um diese Impfreaktion handelt es sich

Unter Beobachtung steht die Autoimmunhepatitis, eine Autoimmunkrankheit der Leber. Diese Leberentzündung tritt häufig in Folge einer Fehlregulation des Immunsystems auf. Mögliche Symptome können Müdigkeit, Fieber, Gelenkschmerzen und Gelbsucht sein. Doch die Verdachtsfälle sind sehr niedrig. So niedrig sogar, dass noch nicht einmal ganz geklärt ist, ob die gemeldeten Leberentzündungen überhaupt mit den Impfungen in Verbindung gebracht werden können, oder ob es sich um Zufälle handelt. "Das Paul-Ehrlich-Institut wird Hepatitis beziehungsweise Autoimmunhepatitis im zeitlichen Zusammenhang mit den Covid-19-Impfstoffen weiter beobachten", heißt es im Bericht des PEI.