So verhindert man Reibungslöcher an seiner Jeans

Löcher in der Jeans sind, sofern nicht so gewollt, äußerst ärgerlich. Meist bilden sie sich auch noch genau an der Stelle der Jeans, die man sowieso sehr schwer flicken kann. Hier sind drei Tipps, wie man die Gefahr sogenannter Reibungslöcher minimieren kann.

Reibungslöcher in der Lieblingsjeans sind wirklich nervig. (Bild: Getty Images)
Reibungslöcher in der Lieblingsjeans sind wirklich nervig. (Bild: Getty Images)

Jeans sind zwar sehr widerstandsfähig, völlig unkaputtbar aber leider nicht. Wenn es sich bei dem Lieblingsstück jetzt nicht gerade um eine Destroy-Jeans handelt, bei der man die Löcher quasi mitkauft, sind diese ziemlich ärgerlich.

Vor allem im Bereich der Oberschenkel ist auch die beste Jeans anfällig für Reibungslöcher. Gerade an den Innenseiten der Oberschenkel oder im Schritt sind die Macken besonders nervig, denn in diesem Bereich lässt sich die Jeans nur ganz schwierig wieder zusammenflicken.

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Die Gründe für solche Reibungslöcher sind mannigfaltig. Schlechte Verarbeitung der Nähte oder mindere Stoffqualität können dafür sorgen, dass sich die geliebte Jeans schnell abnutzt und der Stoff reißt.

Eine weitere, sehr häufig anzutreffende Ursache ist das Aneinanderreiben der Schenkel beim Gehen. Dadurch wird der Jeansstoff immer und immer wieder an derselben Stelle beansprucht und dadurch wird der Stoff mit der Zeit dünner und rissig, bis irgendwann ein Reibungsloch entsteht.

Und ist das Loch erst einmal in der Hose drin, ist es schon zu spät. Allerdings muss es gar nicht dazu kommen. Hier ein paar Tipps, wie man die Lebensdauer seiner Jeans verlängern kann.

Material-Check vor dem Kauf

Beim Kauf sollte man unbedingt darauf achten, aus welchem Material die Jeans gemacht wurde. Die genaue Stoffzusammensetzung kann man dem kleinen Schildchen entnehmen, auf dem auch die Pflegehinweise zur Hose zu lesen sind.

Enthält der Stoff viel Elasthan ist er zwar weicher, aber dafür auch empfindlicher. Reibt der Stoff also beim Gehen häufig aneinander, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass die Jeans ziemlich schnell Reibungslöcher aufweist. Je höher der Baumstoffanteil des Jeansstoffes ist, desto robuster ist dann auch die Hose.

Verstärkung durch Bügelvlies

Wenn man auf gar keinen Fall auf seine bequeme Stretch-Jeans mit entsprechend hohem Elasthan-Anteil verzichten, aber auch Reibungslöcher so gut es geht verhindern möchte, kann man seine Jeans an den betroffenen Stellen mit Vliesbügeleinlagen (auch Vlieseline genannt) verstärken.

Dafür bügelt man ganz einfach den Patch auf die Innenseite seiner Jeans auf. Durch die Hitze des Bügeleisens klebt sich das Vlies am Stoff der Hose fest. An dieser Stelle bleibt die Vlieseline dauerhaft kleben und verstärkt den Jeansstoff an seiner, von ständiger Reibung betroffenen, Schwachstelle.

Sportkleidung statt Jeans beim Radfahren

Gerade beim Radfahren reiben die Innenseiten der Oberschenkel häufig aneinander. Während man bei der Ausübung der meisten Sportarten entsprechende Sportkleidung trägt, hat man dagegen bei einer Tour auf seinem Drahtesel nicht selten seine Jeans an und die wird dabei ziemlich stark beansprucht. Wer also häufiger mal in die Pedale tritt, Reibungslöcher aber vermeiden mag, soll einfach beim Radeln statt seiner Jeans eine andere bequeme Sporthose tragen.

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