Werder Bremen gibt Einsatz von Spionage-Drohne zu

Jetzt also doch: Werder-Sportchef Frank Baumann hat eingeräumt, dass ein Scout der Grün-Weißen die Mannschaft von 1899 Hoffenheim heimlich mit einer Drohne beim Training gefilmt hat. Er übernehme dafür die volle Verantwortung. Welche Konsequenzen die aufgeflogene Flug-Einlage für die Norddeutschen hat, ist indes noch unklar.



Das Überfliegen von Menschenansammlungen mit Drohnen ist verboten. Deshalb ermittelt jetzt die Polizei. Die sportliche sportliche Werder-Führung zieht sich jedoch darauf zurück, dass die Drohne gar nicht direkt über den Trainingsplatz geflogen sei, es habe also zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Spieler bestanden. Zudem habe Werder-Coach Florian Kohlfeldt die Bilder auch gar nicht für seine Vorbereitung auf das Hoffenheim-Spiel verwendet.

Hoffenheim findet es nur zum Lachen

Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann sieht die Sache ohnehin gelassen - und seine Spieler nehmen den "Luftangriff" mit Humor. Nationalspieler Nico Schulz gab zu Protokoll, er habe nach dem Vorfall noch viel besser trainiert.

Auch Frank Baumann versucht sich angesichts der Ermittlungen in Gelassenheit zu üben. Vielleicht kommen die Bremer auch wirklich mit einem blauen Auge davon. Nach der peinlichen Bruchlandung wird es aber wahrscheinlich so schnell keine weiteren Drohnen-Attacken von der Weser geben.
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