Trotz Corona-Krise ins Fitnessstudio: Diese Regeln gelten

Inzwischen sind die Türen der Fitnessstudios in allen Bundesländern längst wieder weit geöffnet. Welche Richtlinien genau gelten, um sich und andere vor dem Coronavirus zu schützen, ist stark ortsabhängig. Einige grundlegende Regeln gibt es dennoch.


Wer möchte, kann auch in Corona-Zeiten regelmäßig das Fitnessstudio besuchen. Die Ansteckungsgefahr sei laut Medizinern bei den richtigen Maßnahmen und mit ausreichender Belüftung der Trainingsräume relativ gering. Doch welche Vorschriften gelten generell? Und welche No-Gos sollte man in der Krise kennen?

Viele verschiedene Konzepte

In jedem Bundesland gelten andere Vorgaben, nach denen ortsansässige Fitnessstudios ihr Hygienekonzept gestalten müssen. Wer also plant, die eigene Fitness-Routine wieder aufleben zu lassen, sollte sich vorab beim Studio seines Vertrauens informieren.


Allgemeine Regeln

Generell gelten im Fitnessstudio natürlich alle Regeln, die in anderen geschlossenen Räumen auch gelten. Das heißt Mindestabstand, Hust- und Niesetikette sowie ausgiebiges Händewaschen vor und nach dem Training sollten nicht vernachlässigt werden. Einzig eine Maske ist in vielen Studios während des Trainings keine Pflicht. Hinzu kommt das gründliche Desinfizieren aller Geräte und sonstiger Hilfsmittel vor und nach Benutzung, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren.

Die No-Gos

Dementsprechend führt es zwangsläufig zu Problemen, wenn ein Besucher der Desinfektionspflicht nur ungenügend oder gar nicht nachkommt oder mehrfach den Mindestabstand zu anderen Sportlern nicht einhält. Wer Symptome aufweist, für deren Ursache eine Infektion mit dem Coronavirus infrage kommt, muss in jedem Fall zu Hause bleiben.

Besser leicht trainieren als schwer

Spätestens innerhalb des Fitnessstudios ist die Motivation für eine intensive Trainingssession meistens vorhanden. Während der Corona-Krise empfiehlt es sich jedoch, einen oder zwei Gänge herunterzufahren. Der Grund ist simpel: Da das Virus sich unter anderem durch Aerosole – mit Viren behafteten Partikel aus dem Mund- und Nasenraum – in der Luft verteilt, bedeutet eine höhere Atemfrequenz bei einem Infizierten auch, dass sich das Virus schneller verbreitet.

Menschen atmen bei starker körperlicher Anstrengung viel mehr Luft ein und aus als bei leichter sportlicher Belastung. Beim Besuch im Fitnessstudio sollte man es mit den Leistungsambitionen aktuell also nicht übertreiben.

Weitere No-Gos im Fitnessstudio zeigt das Video.
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