Jogi Löw bleibt Bundestrainer

Nach der historischen Niederlage gegen Spanien (0:6) war nicht klar, ob Jogi Löw seinen Posten als Bundestrainer behalten darf. Nun ist es amtlich: Der DFB setzt weiterhin auf den sonst so erfolgreichen Trainer.


Als Deutschland in Sevilla mit 0:6 gegen die spanische Nationalmannschaft verlor, ging ein Aufschrei durch die deutsche Fußballwelt. Einige Fußballexperten forderten den Rücktritt Löws, der bereits seit 2006 die deutsche Nationalmannschaft coacht und gemeinsam mit dieser große Erfolge, etwa den Weltmeistertitel 2014, feierte.

Entscheidung fiel im kleinen Kreis

Angekündigt war, dass die Entscheidung über einen Verbleib Löws am kommenden Freitag bei einer Sitzung des DFB-Vorstands fallen würde. Montagnachmittag dann jedoch die Überraschung: Bei einem Treffen in kleinerer Runde hörten sich DFB-Präsident Fritz Keller, die Vizepräsidenten Peter Peters und Rainer Koch, Schatzmeister Dr. Stephan Osnabrügge sowie Direktor der Nationalmannschaft Oliver Bierhoff an, was Jogi Löw und sein Trainer-Team zu sagen hatten.

Schließlich entschieden sie sich für die weitere Zusammenarbeit mit Löw bis zum Vertragsende 2022.

In der Mitteilung des DFBs dazu heißt es zu den Gründen, dass Joachim Löw aktuell schon "wichtige sportliche Ziele" für die EM 2021 erreicht habe und dass das DFB-Präsidium ihm deshalb weiterhin vertraue. Unter diese fallen laut DFB z. B. die Qualifikation zur EM und der Verbleib in Liga A der Nations League.

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