Tipps von Profis: So wird aufgewärmte Pizza knusprig und lecker

Frisch schmeckt Pizza am besten, doch es gehört für viele zu den kleinen Freuden des Lebens, sich übriggebliebene Stücke am nächsten Tag aufzuwärmen - und es gibt sogar Wege, wie sie selbst dann noch frisch und knusprig ist.

Reste-Pizza aus der Mikrowelle kann gut schmecken, wenn man ein paar Dinge beachtet (Symbolbild: Getty Images)
Reste-Pizza aus der Mikrowelle kann gut schmecken, wenn man ein paar Dinge beachtet (Symbolbild: Getty Images)

Es gibt zwei Arten von Menschen: Diejenigen, die schon mal übriggebliebene Pizza vom Vortag essen, und diejenigen, die lügen. Schließlich gehört Pizza nicht gerade zu den leichten Gerichten, weswegen gerne mal ein paar Stücke übrigbleiben. Doch aufgewärmt schmeckt Pizza einfach nicht mehr so gut: Selbst wenn der Belag sich gut aufwärmen lässt (Vorsicht bei Pilzen!), hat man am Ende meist einen aufgeweichten Boden und zähen Rand auf dem Teller.

Das lässt sich allerdings vermeiden, wie Experten verraten.

Raus aus der Schachtel: Die Aufbewahrung ist wichtig

Der Schlüssel liegt demnach nicht nur in der Art, wie man die Pizza aufwärmt, sondern auch in der Aufbewahrung der Reste. Denn sie einfach an Ort und Stelle - in der Regel auf der Küchenanrichte und in der Schachtel - liegenzulassen, funktioniert leider nicht.

Wird die Pizza klassisch in einer Pappschachtel geliefert, sollte man sie da unbedingt rausholen, wie die Experten des Lebensmittelhersteller Just Spices der Zeitung The Express verrieten. Die Pappe würde sonst jegliche Feuchtigkeit von der Sauce und dem Belag aufsaugen. Die Restepizza wäre dann, wie das Just-Spices-Team es so schön ausdrückt, nur noch "ein durchnässtes Durcheinander".

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Auch sollte die Pizza unbedingt im Kühlschrank aufbewahrt werden. "Man sollte die Pizzastücke nicht bei Zimmertemperatur aufbewahren, sonst wird der Boden durchweicht", zitiert The Express die Experten. "Stattdessen sollte man sie mit Frischhaltefolie bedecken und in den Kühlschrank legen."

Aufwärmen in der Mikrowelle? Kein Problem!

Am schnellsten geht das Aufwärmen in der Mikrowelle, und auch wenn hierbei die Gefahr am größten ist, eine weiche Kruste zu bekommen, ist das den Experten zufolge erlaubt.

Sie empfehlen, die Pizza nicht einfach nur auf einen Teller zu legen, sondern einen zweiten Teller als Abdeckung darüberzugeben. "Mit diesem simplen Trick hat man am Ende ein schönes, knuspriges Stück Pizza." Wichtig sei, dass der Teller etwas gewölbt sind, sodass die Pizza dazwischen genug Luft hat.

Zusätzlich solle man ein (mikrowellenfestes) Glas Wasser in die Mikrowelle stellen. "Der Dampf stellt sicher, dass der Teig nicht weich und nicht trocken ist, sondern knusprig, wie es sich gehört."

Zubereitung im Ofen: Nicht zu heiß

Im Ofen ist die größere Gefahr, dass die Pizza zu trocken und zu hart wird. Deswegen sollte man sie nicht zu heiß aufbacken, wie die Lebensmittel-Profis warnen: Ein langsames Erhitzen bei 100 Grad Umluft sei ideal. Um die Pizza zusätzlich vor dem Austrocknen zu bewahren, solle sie mit ein wenig Wasser bespritzt werden. Mehr als ein paar Tropfen sollten es nicht sein - sonst droht wieder ein weicher, matschiger Boden.

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