Toni Kroos spricht über Cybermobbing

Toni Kroos erzählte in einem Gespräch mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier über Instagram, warum er im Netz einst als Nazi beschimpft wurde.

Wer in der Öffentlichkeit steht, kann schnell zur Zielscheibe von Hasskommentaren im Internet werden. Via Instagram redeten Fußballstar Toni Kroos und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier über das Problem Cybermobbing, dass in Zeiten der Corona-Krise, in der soziale Interaktion verstärkt digital stattfindet, umso relevanter ist. Kroos offenbarte in dem Gespräch auch seine eigenen Erfahrungen mit der Thematik. 

#UniteAgainstHate

Als Mesut Özil 2018 nach einer Kontroverse um dessen Foto mit dem türkischen Staatsoberhaupt Recep Tayip Erdogan und einer gescheiterten WM dem DFB den Rücken kehrte, hatte Kroos sich öffentlich dazu geäußert und Özil für seinen Abgang kritisiert. Daraufhin sei er im Netz als Nazi beleidigt worden. "Blond, blaue Augen, hat alles gepasst für viele Leute" sagte Kroos im Austausch per Video mit Steinmeier.

Mit der Kampagne #UniteAgainstHate möchte Kroos gemeinsam mit seinem DFB-Mannschaftskollegen Niklas Süle und andere Fußballstars auf Cybermobbing aufmerksam machen. Ende Februar veröffentlichten sie beispielsweise ein Video, in denen die Sportler einige der Hasskommentare gegen sich vorlasen.

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