Trump kündigt sein "Comeback" für August an

Viele Anhänger von Donald Trump wünschen sich noch immer seine Rückkehr ins Weiße Haus. Doch damit will der Ex-Präsident offenbar nicht mehr bis zur nächsten Wahl warten.

WASHINGTON, DC - NOVEMBER 20: U.S. President Donald Trump speaks to the press in the James Brady Press Briefing Room at the White House on November 20, 2020 in Washington, DC. U.S. President Donald Trump held his first press conference in over a week to make an announcement on prescription drug prices as he continues to challenge the results of the 2020 Presidential election. (Photo by Tasos Katopodis/Getty Images)
Ex-US-Präsident Donald Trump (Photo by Tasos Katopodis/Getty Images)

Mehrfach hat Donald Trump versucht das Ergebnis der Präsidentschaftswahl im November 2020 anzufechten, alle seine Klagen wurden abgelehnt, doch der Ex-Präsident gibt nicht auf. Nachdem es nun lange ruhig war um den 74-Jährigen, macht nun ein neues Gerücht unter seinen Fans die Runde, nach welchem Trump schon bald sein Comeback feiern will.

Vergleich mit Myanmar

Auf einer Konferenz für Anhänger der Verschwörungstheoretiker QAnon sprachen mehrere Trump-Fanatiker mit Vertretern der Presse über einen Coup gegen die Biden-Administration, der angeblich im August stattfinden wird. Dabei zogen sie Vergleiche zum Militär-Putsch in Myanmar, bei dem am 1. Februar 2021 die demokratisch gewählte Regierung vom Militär aufgelöst wurde. Etwas ähnliches prognostizieren viele Trump-Anhänger offenbar auch für die USA. "Das Militär wird die Republik zur rechten Zeit wieder herstellen mit Trump als Präsident," sagt einer seiner Fans. Dass die viele Trump-Anhänger vor Gewalt nicht zurückschrecken, zeigte bereits der Sturm auf das US-Kapitol im Januar. 

Ein Gerücht hält sich hartnäckig

Die Verschwörungstheorien, die eine baldige Wiederkehr Trumps ins Amt des Präsidenten vorhersagen - ein Verfahren, das im übrigen weder demokratisch legitimiert, noch verfassungsrechtlich wäre - werden auch von vielen seiner Gefolgsleute aus der Politik befeuert. Noch immer hält sich das Gerücht, dass Trump nicht rechtmäßig aus dem Amt gewählt wurde. Unter anderem auch deshalb, weil seine Anhänger und er selbst nicht müde werden, es ständig zu wiederholen.

Flucht vor Strafverfolgung?

Doch Trump versucht möglicherweise auch aus einem anderen Grund wieder politische Immunität zu erhalten. Aktuell läuft in New York ein Verfahren gegen ihn, bei dem die Generalstaatsanwaltschaft wegen des Verdachts des Steuer-, Bank- und Versicherungsbetrugs ermittelt. Möglicherweise wurden bereits genug Beweise zusammengesammelt, um eine Anklage zu verfassen. Die "Wiedereinsetzung", die Trump sich so dringend wünscht, könnte also auch eine willkommene Möglichkeit sein, um der Strafverfolgung zu entkommen.