Über 300 Mädchen entführt

In Zamfara, Nigeria entführten Bewaffnete hunderte Schülerinnen der "Government Science Secondary School". Polizei und Militär suchen mit Hochdruck.

Drei Entführungsfälle dieser Art in wenigen Monaten: Die Schülerinnen und Schüler Nigerias werden immer öfter Opfer von Entführungen. Nun sind es laut Angaben der Polizei 317 Schülerinnen der Jangebe-Schule, einem Mädcheninternat, welche von unbekannten Männer verschleppt wurden. Zeugen zufolge täuschten die Täter vor, Mitglieder des Sicherheitspersonal zu sein und gelangten so in die staatliche Einrichtung zu ihren Opfern. Die örtliche Polizei leitete, unterstützt vom Militär, sofort Ermittlungen ein.

Kein Einzelfall

In der Vergangenheit kam es bereits mehrfach zu ähnlichen geplanten Angriffen auf Schulen und ihre Schützlinge. Erst vor rund einer Woche entführten bewaffnete Männer dutzende Schüler einer Schule in Kagara. Eines der Kinder überlebte die Attacke nicht. Die Terrormiliz Boko Haram bekannte sich zudem zu der Verschleppung von hunderten Schulkindern vor zwei Monaten im nördlichen Bundestatt Katsina. Hinter den Taten stecken oft finanzielle Motive, die Entführer fordern Lösegeld. 

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