Alkohol, Fake-Verletzung, Job-Pleite: So wehrt sich Naddel

Ihr bester Freund sieht sie vor dem Fall ins Nichts. Aber auf Facebook setzt sich Nadja Abd el Farrag jetzt gegen den weiteren Verlust ihres Images zur Wehr.

„Wenn ich sie fallen lasse, ist sie tot." Mit diesem schockierenden Satz zitiert die Bunte Burkhardt Stoelck, Hotelbesitzer aus Hamburg und – nach eigener Aussage – letzter wahrer Freund von Nadja Abd el Farrag.

Die Ex des Erfolgsproduzenten und ehemaligen „Modern Talking"-Frontmanns Dieter Bohlen kommt einfach nicht aus den Negativ-Schlagzeilen heraus. Dabei schien es zuletzt so, als könnte es in ihrem Leben, nach Hartz IV und drohender Obdachlosigkeit, endlich wieder aufwärts gehen.

Der selbsternannte Retter von der Außenalster

Es begann im Sommer des letzten Jahres. Die heute 52-Jährige bezog ein Zwei-Zimmer-Appartement in einem vornehmen Vier-Sterne-Hotel an der Außenalster. Unentgeltlich. Ihr Mäzen und Manager ist seitdem der 62-jähirge Hotelier Stoelck. Nach eigener Auskunft seit eineinhalb Jahren mit Abd el Farrag befreundet. Und nicht mehr.

Ihr Leben bekam durch Stoelcks Hilfe wieder Strukturen. Mit dem Reisesender Sonnenklar-TV fand sich sogar ein Arbeitgeber, bei dem die ehemalige „Peep!"-Moderatorin regelmäßig vor der Kamera stehen sollte. Nach einem einmaligen Auftritt in der Sendung „Küche und Co. – die Reiseshow" ist damit aber erst einmal Schluss.

Misslungenes Comeback

Eigentlich sollte „Naddel" live von verschiedenen Reisezielen des Reiseanbieters berichten. Wie es heißt, lässt ihr Gesundheitszustand das derzeit aber nicht zu. Abd el Farrag leidet unter Leberzirrhose, hat stark abgenommen und konnte ihre erste Moderatoren-Reise wegen einer Fußverletzung nicht antreten.

Zur gleichen Zeit wurde sie von Hamburger Boulevardmedien ohne Krücken mit einem Gläschen vor sich in einer Hamburger Weinbar gesichtet. Sonnenklar-TV fror daraufhin die Zusammenarbeit mit ihr ein. In der Hoffnung, dass sie ihre „Probleme so schnell wie möglich in den Griff" bekomme.

Nadja Abd el Farrag ist wieder ganz unten. Erneut springt ihr Stoelck bei: Sie sei wirklich gestürzt und könne nicht gehen, verteidigt sie der Hotelier. Er ergänzt: „Es geht ihr psychisch überhaupt nicht gut." Gleichzeitig rät er dazu, eine Therapie im Krankenhaus zu beginnen, damit sie vom Alkohol loskommt.

„Das stimmt alles nicht"

Aber was sagt „Naddel" selbst zu alldem? Sie hat sich erstmal eine Auszeit von dem ganzen Trubel genommen: Auf Facebook postete sie zuletzt ein Foto, das sie entspannt mit ihren Hunden am Ostseestrand zeigt. Davor hatte sie mit den Gerüchten ausgeräumt, „meine Verletzung wäre ein Fake, ich würde saufen und sei todkrank".

Und weiter: „Das stimmt wieder alles nicht, ich saufe nicht, mir geht es wunderbar und ich bin gesund, außer dass ich mir tatsächlich wieder meinen Fuß an der selben Stelle verknackst habe und beim Arzt in Behandlung war." Als Beweis fügte sie dem Post Fotos von ihrem Knöchel und zwei ärztlichen Attesten bei.

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