Der Countdown läuft: Eurovision Song Contest 2018

Der diesjährige ESC in Lissabon startet heute mit dem ersten Halbfinale. 42 Länder gehen in der portugiesischen Hauptstadt an den Start.


Jedes Jahr sorgt der Eurovision Song Contest für ein großes Spektakel und fesselt Millionen von Zuschauern vor den Bildschirmen. Neben tollen Stimmen gibt es auch immer den ein oder anderen skurrilen Auftritt. Vor der finalen Show am kommenden Samstag finden noch das erste Halbfinale am 8.5. und das zweite Halbfinale am 10.5. statt. Für Deutschland geht Michael Schulte mit dem Song „You let me walk alone" ins Rennen. Nach den schlechten Platzierungen der letzten Jahre soll der 28-Jährige wieder für ordentlich Punkte sorgen.

Die wichtigsten Facts zum ESC:

Der ESC findet immer in dem Land statt, aus dem der Gewinner aus dem letzten Jahr kommt. In der Regel wird die Hauptstadt zum Austragungsort. Letztes Jahr gewann der portugiesische Sänger Salvador Sobral mit der ruhigen Jazz-Ballade „Amar Pelos Dois".

Am ESC teilnehmen dürfen alle Länder, die Mitglied der Europäischen Rundfunkunion (EBU) sind. Dazu gehören auch Länder, die geografisch oder politisch gesehen nicht zu Europa zählen wie Israel oder Aserbaidschan.

Alle Länder, die am ESC teilnehmen, dürfen über den Sieger abstimmen. Dabei gibt es zum einen ein Zuschauervoting und zusätzlich eine Expertenjury. Vergeben werden Punkte von eins bis acht sowie die Punkte 10 und 12. Der Satz „12 points go to..." lässt die Teilnehmer und Zuschauer Jahr für Jahr den Atem anhalten.

Aufgrund der Vielzahl an Ländern gibt es seit 2008 zwei Halbfinals, aus denen jeweils die zehn besten Acts ins Finale ziehen dürfen. Das Gastgeberland sowie die fünf größten EBU Länder Deutschland, Groß-Britannien, Frankreich, Spanien und Italien sind automatisch in Finale.

Die Songs müssen live gesungen werden und dürfen nicht länger als drei Minuten sein. Außerdem müssen sie Originalversionen sein und dürfen keine politische Botschaft enthalten.

Die diesjährigen Favoriten

Als großer Favorit bei den Buchmachern gilt in diesem Jahr Israel. Aber auch Norwegen, Estland und Zypern haben den Wettanbietern zufolge gute Chancen auf den Sieg. Die Wettbüros lagen in der Vergangenheit mit ihren Prognosen immer ganz gut, doch die Punktevergabe beim großen Finale ist jedes Jahr aufs Neue nervenaufreibend und kann für Überraschungen sorgen.

Welche Länder in der ESC Geschichte am erfolgreichsten waren, sehen Sie im Video.
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