Caitlyn Jenner bereut Unterstützung für Trump

Reality-Star Caitlyn Jenner war lange Zeit eine entschiedene Unterstützerin von US-Präsident Donald Trump. Nun plagt sie das schlechte Gewissen.


Caitlyn Jenner, ehemals Bruce Jenner, bereut ihren Einsatz für die Kampagne von Donald Trump im Wahlkampf des Jahres 2016. Die Reality-Queen äußerte sich vor kurzem sehr kritisch über den umstrittenen Präsidenten. Der Republikaner hatte in seiner Wahlkampagne ausdrücklich versprochen, die Trans-Gemeinschaft zu unterstützen und zu schützen. Nachdem Jenner lange der Hoffnung nachhing, Trump würde seine Wahlversprechen wahr machen, wendet sie sich jetzt enttäuscht gegen den Staatschef, von dessen Amtshandlungen sie sich aufs Tiefste verletzt fühlt.

Donald Trump greift die Trans-Gemeinschaft an

Jenner fühlt sich von Trump im Stich gelassen und möchte klarstellen, dass sie ihn in keiner Weise mehr unterstützt. „Leider lag ich falsch. Die Realität ist, dass die Trans-Gemeinschaft von diesem Präsidenten unerbittlich angegriffen wird", äußerte sie gegenüber der Washington Post. Ihr kritisches Statement basiert vor allem auf den jüngsten Äußerungen des US-Präsidenten: Er gab bekannt, er wolle künftig den Grundsatz aufstellen, dass das Geschlecht eines Menschen durch die Genitalien bei der Geburt festgelegt würde und nicht durch die Individualität und die Freiheit jedes einzelnen. Damit verletzt und missachtet er nicht nur Jenner, sondern vor allem die gesamte -Gemeinschaft.

Obama hatte zum Vanity-Fair-Cover gratuliert

Caitlyn Jenner, die im Sommer 2015 offiziell bekannt gab, fortan als Frau leben zu wollen, ist in der Trans-Gemeinschaft fest verankert. Im Juni 2015 war sie auf dem Cover der US-amerikanischen Vanity Fair abgebildet, fotografiert von der berühmten Fotografin Annie Leibovitz. Gleichzeitig gab sie ihren neuen Vornamen "Caitlyn" bekannt. Der Artikel über sie schlug so hohe Wellen, dass ihr sogar der damalige Präsident Barack Obama gratulierte.

Von Donald Trump wurde sie nun zwar schwer enttäuscht, allerdings hält sie das nicht davon ab, den Kampf für die Rechte der LGBT-Gemeinschaft jetzt erst recht entschlossen und unnachgiebig zu führen.
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