Kim Kardashian: Wird sie jetzt Juristin?

Reality-Star, Model, Businesswoman, Ehefrau und Mutter: Kim Kardashian hat bereits viele verschiedene Rollen in ihrem Leben übernommen. Jetzt möchte die 38-Jährige Anwältin werden.


Kim Kardashian scheint es mit nur einer Aufgabe im Leben schnell langweilig zu werden. Mit Ende 30 ist sie schon erfolgreiche Geschäftsfrau, jahrelange Teilnehmerin einer Reality-Serie über ihre Familie, Ehefrau von Sänger Kanye West und Mutter von drei Kindern. Kind Nummer vier ist bereits auf dem Weg und soll im Mai von einer Leihmutter auf die Welt gebracht werden. Jetzt hat Kim sich ein neues Ziel gesetzt.

In einem Interview mit der amerikanischen Vogue erzählte sie kürzlich, dass sie bereits letzten Sommer ein vierjähriges Praktikum in einer Anwaltskanzlei in San Francisco gestartet hat. In Deutschland sieht das zwar anders aus, in den USA ist eine mehrjährige Ausbildung in einer Kanzlei aber durchaus ein legaler und häufig gewählter Weg, um Anwalt zu werden. Die so genannte Methode des "Reading Law" ist nur in sechs Bundesstaaten zugelassen, unter anderem in Kims Heimat Kalifornien.

Daher kommt der Berufswunsch

Lange Zeit schon setzt sich Kim Kardashian für eine Gefängnis-Reform in den USA ein, die unter anderem die Begnadigung von zum Tode verurteilten Häftlingen vorsieht oder ein milderes Strafrecht bei gewaltfreien Taten. Infolgedessen stattete Kim dem Weißen Haus im Mai des letzten Jahres sogar einen Besuch ab und sprach mit Präsident Donald Trump. Seitdem hat sie den Wunsch als Anwältin zu arbeiten.
"Ich habe mir das sehr genau überlegt", sagt sie gegenüber der Vogue, "ich saß im 'Roosevelt Raum' mit einem Richter, der Kriminelle in Haft geschickt hat und einer Menge anderer einflussreicher Leute und dachte mir: 'Oh, Scheiße. Ich muss mehr wissen'. Ich konnte zwar sagen, was ich sagen wollte, ich sprach über die menschliche Seite und warum das System so unfair ist. Aber ich hatte Anwälte an meiner Seite, die mir mit den Fakten des Falles zur Seite sprangen", erzählt sie über ihren Besuch im Weißen Haus.

Hat sie es im Blut?

Kim scheint es mit ihrem neuen Karriere-Wunsch also tatsächlich ernst zu meinen. Das ist auch gar nicht so verwunderlich, denn schließlich müssten ihr die juristischen Gene im Blut liegen: Auch ihr Vater, Robert Kardashian, der 2003 im Alter von 59 Jahren verstarb, war Rechtsanwalt. Man kann es sich zwar noch nicht so richtig vorstellen, aber wenn bei Kim alles glatt läuft, könnte sie ab 2022 als Juristin praktizieren.

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