"Rocketman": Elton Johns Biopic startet mit einem Aufreger

"Hoch geflogen, aber auch sehr tief gefallen": Ab Ende Mai können Elton-John-Fans das Leben des britischen Musikers auf der großen Leinwand nacherleben. Eine Szene könnte ihnen dabei vorenthalten werden.

Für viele seiner Fans ist Elton John der gefühlvolle, exzentrische Superstar, der mit herzzerreißenden Balladen wie "Candle in the Wind" die Massen begeistert. Dabei war der Weg zum Ruhm des genialischen Musikers, der als Reginald Dwight vor den Toren Londons geboren wurde und aufwuchs, alles andere als eine romantische Komödie. Davon erzählt das Biopic von Regisseur Dexter Fletcher, der zuvor bereits an "Bohemian Rhapsody", dem Film über das Leben des "Queen"-Sängers Freddie Mercury beteiligt war.

Auch "Rocketman", der Filmtitel stammt von einem der frühen Hits von Elton John, führt die Zuschauer zurück in die stürmischen Siebziger Jahre. Dabei widmet sich der Film auch den Schattenseiten der steilen Karriere des britischen Superstars: sein Kampf mit der Sucht und den Schwierigkeiten als schwuler Star in den Siebzigern ins Rampenlicht zu treten. Gespielt wird Elton John von Taron Egerton, der auch die Songs in dem Film zum Besten gibt.

Wie die britische "Daily Mail" schreibt soll den Produzenten der Realismus des Films nicht rundherum gefallen haben. So soll eine Szene, in der Egerton als John und Richard Madden als sein Liebhaber und Manager John Reid zusammen nackt im Bett liegen, dem abschließenden Filmschnitt zum Opfer gefallen sein. Der Grund für diese Zensurmaßnahme: Die Geldgeber hatten die Befürchtung, dass die Szene in den USA zu einer restriktiven Altersbeschränkung in den Kinos führen könnte.

Der Zeitpunkt für den Kinostart wurde übrigens mit Bedacht gewählt: Denn der Starttermin des Biopics liegt parallel zur letzten Welttournee des gefeierten Sängers. In dem Trailer zum Biopic gewährt Elton John Einblicke in den Film - und seine Karriere.
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