Johnny Depp verklagt Ex-Frau auf 50 Millionen Dollar

Erst hatte Amber Heard schwere Vorwürfe der häuslichen Gewalt gegen ihren Ex-Mann Johnny Depp erhoben. Jetzt geht Depp auch gegen sie vor und dreht die Geschichte um.


Jonny Depp und Amber Heard sind schon seit mehr als zwei Jahren amtlich geschieden. Danach gingen die Zankereien los, die sich seitdem zu einem heftigen Rosenkrieg ausgewachsen haben. Die beiden Schauspieler hatten sich bei den Produktionen zu ihrem gemeinsamen Film "The Rum Diary" kennengelernt und heirateten wenig später. Verheiratet waren Depp und seine 23 Jahre jüngere Partnerin kaum zwei Jahre, dann ging der Streit los.

Erst hatte sie ihn schwer beschuldigt

Kurz nach der außergerichtlich geregelten Scheidung einigten sich Depp und Heard darauf, über ihre Ehe zu schweigen. Doch dann erhob Amber Heard schwere Vorwürfe gegen Johnny Depp. In ihrer Ehe sei es mehrfach zu heftiger körperlicher und emotionaler Gewalt gekommen, die von Depp ausgegangen sei. "Er ist sehr jähzornig. Er ist oft paranoid und seine Launen machen mir große Angst, weil sie oft schon gefährlich oder lebensbedrohlich für mich wurden", berichtete Heard in einem Antrag vor Gericht, der zur Folge hatte, dass Depp sich ihr nicht mehr nähern durfte. Daraufhin legte Amber Heard mit zahlreichen Vorwürfe gegen Depp nach und verklagte ihn auf Schmerzensgeld. Doch damit ist der Rechtsstreit nicht beendet.

Sie soll sich Blutergüsse aufgemalt haben

Jetzt hat der Schauspieler seine Ex-Frau auf 50 Millionen Dollar verklagt. Der Grund dafür? Üble Nachrede. Auslöser war ein Artikel in der Washington Post, in dem Amber Heard über häusliche Gewalterfahrungen spricht, Depp jedoch nie beim Namen nennt. In neuen Gerichtsunterlagen sagte Johnny Depp nun gegen sie aus. "sie Ich habe Frau Heards Vorwürfe stets vehement zurückgewiesen, seit sie im Mai 2016 erstmals erhoben hat und mit aufgemalten Blutergüssen ins Gericht kam, um eine einstweilige Verfügung gegen mich zu erwirken", so Depp. Die blauen Flecken seien lediglich aufgemalt gewesen, weil Heard sie während der Verhandlungen nicht durchgehend gehabt habe.

War er das Opfer?

"Ich habe Frau Heard nie misshandelt und auch keine andere Frau", sagt er weiter. Außerdem fügt er hinzu, er sei das Opfer seiner Frau gewesen. Sie habe ihn geboxt, getreten und geschlagen und ihm schwere Verletzungen zugefügt. Sie habe verschreibungspflichtige Medikamente mit Alkohol eingenommen und ihn oft sogar mit Gegenständen "einschließlich schwerer Flaschen, Soda-Dosen, brennender Kerzen, Fernbedienungen und Farbverdünnerdosen" beworfen. Sieht aus, als wäre dieser Ehe-Krieg noch lange nicht beendet. Bleibt abzuwarten, was Amber Heard und das Gericht zu Johnny Depps Vorwürfen zu sagen haben.

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