Shakira bestreitet Steuerbetrugsvorwürfe

Laut der spanischen Justiz soll Sängerin Shakira mindestens 14,5 Millionen Euro Steuern hinterzogen haben.

Bei einem Gerichtstermin in Esplugues de Llobregat beteuerte die Sängerin mehrfach ihre Unschuld. Auch laut ihrem Presseteam sei sie ihren Steuerverpflichtungen in Spanien und im Ausland stets nachgekommen und habe alle nötigen Zahlungen eingehalten. Die Staatsanwaltschaft von Barcelona hatte die Vorwürfe des Steuerbetrugs schon im Dezember 2018 erhoben. Shakira wird beschuldigt in den Jahren 2012 und 2014 um die 14,5 Millionen Euro hinterzogen zu haben.

Sie bestreitet alles

Die Kolumbianerin weist die Vorwürfe vehement zurück. Auch Angehörige der 42-jährigen beteuerten ihre Unschuld. Laut Shakiras Management stammt der Großteil ihres Vermögens aus zahlreichen Musiktourneen. In Spanien muss man erst ab einer Aufenthaltszeit von mindestens sechs Monaten im Jahr, seinen Steuersitz anmelden. Diese Frist habe die Sängerin stets eingehalten, so ihr PR-Team. Vor Gericht ging sie nicht auf Nachfragen der Staatsanwältin ein und beantwortete nur die Fragen ihres Rechtsanwalts. Nach eigenen Angaben soll Shakira wohl tatsächlich Steuerschulden gehabt, diese aber bereits beglichen haben.

Sie soll schon länger in Spanien steuerpflichtig gewesen sein

Die 42-jährige Sängerin ist mit dem Fußballer Gerard Piqué, vom FC Barcelona verheiratet, hat zwei Kinder und wohnt seit 2015 offiziell im spanischen Inland. Den Barcelona Behörden zufolge hat sie jedoch schon zwischen 2011 und 2014 zeitweise länger als sechs Monate in der nordöstlichen Region Katalonien gelebt und wäre demnach steuerpflichtig gewesen. Auf diese Informationen stützt das Gericht seine Anklage. Die Steuerhinterziehungen aus 2011 wären nach spanischem Gesetz bereits verjährt.

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