Ariana Grande verklagt Modekette auf 10 Millionen Dollar

Die amerikanische Modekette "Forever 21" soll die Persönlichkeitsrechte von Ariana Grande verletzt haben. Der Vorwurf: Mit einer Doppelgängerin der jungen Popsängerin warb das Unternehmen, ohne das Einverständnis Grandes eingeholt zu haben. Nun verklagt diese "Forever 21" auf eine Millionen-Entschädigung.


Ariana Grande zieht gegen die US-amerikanische Modekette "Forever 21" vor Gericht. Auf dem Hintergrund einer groß angelegten Werbekampagne engagierte das Unternehmen für ein Fotoshooting ein "Look-Alike-Model", das in Sachen Outfit, Accessoires und Frisur die Sängerin zu kopieren scheint. Zudem erinnern die eingenommenen Posen und die allgemeine Ästhetik der Instagram-Bilder an Grandes Musikvideo zu "7 Rings". Damit könnte die Modekette den Versuch unternommen haben, etwaigen Käufern vorzugaukeln, die bekannte Sängerin stehe hinter der Marke.

Ariana lehnte Zusammenarbeit ab

Ende vergangenen Jahres hatte das Unternehmen versucht, die Künstlerin für einen Social-Media-Werbe-Deal zu gewinnen, das Honorar allerdings fiel der Amerikanerin zu gering aus, sodass sie ablehnte. Diese Abfuhr nahmen die Verantwortlichen von "Forever 21" anscheinend nicht besonders gut auf.

Im Februar entdeckte Ariana dann die Posts auf Instagram und informierte unverzüglich ihre Anwälte über die Marken- und Copyright-Verletzung. "Page Six" behauptet, dass sich die angestrebte Entschädigungssumme auf umgerechnet 9,1 Millionen Euro beläuft.

"Forever 21" gab am vergangenen Dienstag eine Stellungnahme und bestritt in diesem Rahmen die schweren Vorwürfe. Gleichzeitig gaben sich die Verantwortlichen "hoffnungsvoll, dass [sie] eine für beide Seiten zufriedenstellende Lösung finden werden und in Zukunft weiter zusammenarbeiten können".

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