Ist Kate Upton eine Tierquälerin?

Das US-amerikanische Model bekam überraschend Besuch von aufgebrachten Tierschützern, die mit Protestplakaten und Beschimpfungen in eine Live-Fitness-Session der 27-Jährigen platzten. Hintergrund der Aktion ist Uptons Partnerschaft mit der Marke Canada Goose, die für ihre Winterjacken echte Gänsedaunen und Kojotenfell verwendet.



Wie die internationale Tierschutzorganisation "Vier Pfoten" nachgewiesen hat, ist es gängige Praxis, Gänsen ihre Daunenfedern bei lebendigem Leib auszurupfen - eine für die Tiere denkbar schmerzvolle Prozedur.

Kate Upton war als Cover Girl der legendären "Sports Illustrated Swimsuit Issue" mit sexy Bikinis-Fotos bekannt geworden. Ironischerweise weht ihr jetzt ausgerechnet wegen gemütlicher Daunenjacken ein eisiger Wind ins Gesicht. Sommer kann die in Florida aufgewachsene Schauspielerin, aber beim Thema Winter muss sie jetzt - um im Bild zu bleiben - Federn lassen. Die Tierschützer haben ihr Urteil jedenfalls gefällt: Kate Upton ist heiß, aber irgendwie nicht cool.

Es ist unwahrscheinlich, dass die derart Beschuldigte in ihrem Leben eine einzige Gänsefeder ausgerissen hat. Womöglich hat sie keiner Fliege jemals ein Haar gekrümmt. Aber als Werbegesicht einer Marke übernimmt sie ein Stück weit Verantwortung für deren Produkte. Das scheint sie selbst anders zu sehen, denn bisher hat sich Kate Upton zu den Vorwürfen nicht geäußert.

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