Isolation von Queen Elizabeth II. verlängert

Wird die amtierende Königin von England nie wieder in der Öffentlichkeit auftreten? Andrew Morton, Experte für das englischen Königshaus, hält dies für wahrscheinlich.


Queen Elisabeth II. befindet sich zurzeit auf Schloss Windsor, wo sie mit Prinz Philip weitestgehend isoliert von der Öffentlichkeit lebt. Normalerweise würde sie noch im Mai ihre Residenz in Windsor verlassen, um in den Buckingham Palace zurückkehren, doch das Coronavirus macht natürlich auch vor royaler Etikette nicht halt.

Keine öffentlichen Auftritte mehr?

Ganz im Gegenteil: Die Queen gehört mit ihren 94 Jahren zur Risikogruppe, die es vor der Krankheit zu schützen gilt. Wie die Zeitung „The Times" berichtete, haben Vertraute des britischen Königshauses bereits bestätigt was ohnehin naheliegend ist: Queen Elizabeth II. wird während der Corona-Krise keiner unnötigen Gefahr ausgesetzt werden und verbleibt daher auf unbestimmte Zeit in Windsor.

Andrew Morton, Journalist und Experte für die royale Familie Englands, geht sogar noch einen Schritt weiter. In einem Interview mit dem britischen Zeitschrift „The Sun" offenbarte er seine Befürchtung, dass die Queen womöglich nie wieder so in der Öffentlichkeit auftreten wird, wie die Welt es bis vor kurzem noch von ihr gewohnt war.

Ansprachen per Video

Sollte sich Mortons Einschätzung bewahrheiten, wäre der Auftritt der Queen in der Westminster Abbey am 9. März das letzte Mal gewesen, dass sie sich persönlich in der Öffentlichkeit zeigte. Zehn Tage später war die Monarchin mit ihrem Gemahl nach Windsor aufgebrochen und hat seitdem nur gelegentlich über Video-Botschaften von sich hören lassen.

Trotz abgesagter Veranstaltungen beschäftigt

Dementsprechend wurden alle offiziellen Termine und Anlässe, an denen die britische Königin ansonsten teilnehmen würde, abgesagt. Dazu zählt unter anderem auch die Militärparade „Trooping the Colour", die alljährlich zum Geburtstag der Queen am 13. Juni stattfindet.

Die 94-Jährige gehe nach Angaben einer Sprecherin des Buckingham Palace jedoch auch in der Isolation ihren Pflichten als Staatsoberhaupt nach: Sie befasse sich mit vielen Regierungsdokumenten und telefoniere mindestens einmal in der Woche mit Premierminister Boris Johnson.

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