Justin Bieber reagiert auf Missbrauchsvorwürfe

Am vergangenen Wochenende verbreiteten zwei Frauen über Twitter, dass sie von Popstar Justin Bieber vergewaltigt wurden. Nun veröffentlichte der Sänger ein Statement, in dem er klare Stellung bezieht.


"Danielle" nennt sich die Person auf Twitter, die am 20.06.20 einen Vorwurf ins Netz stellte, der große Wellen schlug. Sie und ihre Freundinnen sollen 2014 nach einem Justin-Bieber-Konzert in Austin von ihrem damaligen Idol vergewaltigt worden sein. Bieber habe die jungen Frauen zu sich in eine Suite des dortigen "Four Seasons" eingeladen und anschließend in einem der Zimmer missbraucht.

Bieber liefert Beweise

Zuerst schien es, als ließe Justin Bieber selbst die Sache unkommentiert. Stattdessen äußerte sich eine Managerin seiner Agentur, dass die Behauptung des ehemaligen Fans auf Twitter "faktisch unmöglich" sei, da Bieber zum fraglichen Zeitpunkt nicht in einem Four-Seasons-Hotel gewesen sei.
Einen Tag später nahm dann der Sänger selbst zu dem Vorwurf Stellung. Er veröffentlichte eine Quittungen, die belegen, dass er nicht in dem besagten Hotel, sondern mit Freunden in einer Airbnb-Wohnung hauste, bevor er später in das "Westin"- Hotel zog. Außerdem verwies er darauf, dass seine damalige Freundin Selena Gomez damals zusammen mit ihm in Austin war. Zum Beweis teilte er Artikel und Bilder aus dieser Zeit mit seinen Fans.

Nicht der einzige Vorwurf

"Danielle" hat ihren Twitter-Post inzwischen gelöscht. Bieber kündigte an, gemeinsam mit Twitter und den zuständigen Behörden an einer Aufklärung des Vorfalls zu arbeiten, um "rechtliche Schritte" gegen die Userin einzuleiten. Allerdings behauptet noch eine andere Frau namens "Kadi" auf Twitter, dass sie von Bieber missbraucht worden sei, jedoch im Jahr 2015. Ein Statement dazu gaben Bieber und sein Management bisher noch nicht.

Kurz nach den Beschuldigungen, denen sich Justin Bieber stellen musste, wurden noch weitere, ganz ähnliche Vorwürfe gegen insgesamt vier männliche und weibliche Stars der Serie "Riverdale" bekannt. Auch in diesen Fällen waren es Twitter-User, die den Ball ins Rollen brachten. Alle vier Beschuldigten weisen jegliche Schuld von sich und kündigten zum Teil ebenfalls an, gegen die Twitter-User vorzugehen.

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