Scotland Yard beschattete Boris Becker jahrelang

Boris Becker steckt knietief im Insolvenz-Drama. Nun kamen neue Informationen ans Licht, die beweisen, wie ernst es um den Ex-Tennisprofi steht. Ganze drei Jahre lang wurden Agenten vom britischen Scotland Yard auf Becker angesetzt.


Seit geraumer Zeit steht Boris Becker mit dem Finanzamt im Clinch. Der Tennis-Star habe geheime Bankkonten und Immobilien besessen, die er während des Insolvenzverfahrens verschwiegen haben soll. Außerdem habe er einen Schuldenberg von knapp 700.000 Euro angehäuft. Wegen 19 Vorwürfen steht Becker am 22. Oktober in London vor Gericht.

Die Halbe-Million-Beschattung

Insgesamt drei Jahre lang sollen Ermittler der britischen Agentur Smith & Williamson - darunter auch Geheimagenten und ehemalige Mitarbeiter von Scotland Yard - Becker verfolgt und beobachtet haben. Die gesammelten Informationen seien strafrelevant und könnten Boris Becker bei einem Strafprozess schwer belasten. Der Stundensatz der Profi-Ermittler belaufe sich auf 450 Euro, sodass die Beschattung alles in allem 500.000 Euro verschlang. Diese Kosten muss Boris nun übernehmen.

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