Michael Wendler schockt mit KZ-Vergleich

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Michael Wendler (48) schockierte die Medien ein weiteres Mal mit einem furchtbaren Kommentar. Der DSDS-Juror setzte die Anti-Corona-Maßnahme bezüglich des Bewegungsradius von 15 Kilometern, für Anwohner von Corona-Hotspots, mit der Situation in Konzentrationslagern gleich.

Solche Aussagen müssen Konsequenzen haben, sagt nun Hessens Antisemitismus-Beauftragter Uwe Becker. Dieser fordert nun den Abbruch der RTL-Sendung Deutschland sucht den Superstar, in der Wendler die Jury in den ersten zwölf Folgen mitbesetzt. Den Job als Juror ist er bereits seit Oktober los - nachdem er Äußerungen über wirre Verschwörungstheorien verbreitet hatte. Nichtsdestotrotz entschied sich der Privatsender RTL, die Folgen mit Wendler trotzdem zu senden. Jörg Graf, der Sender-Chef begründete im Oktober:

"Wir lassen uns eine erfolgreiche Show, die Millionen Menschen gerne sehen, sicher nicht von einem Verschwörungstheoretiker vermiesen oder generell vorschreiben, wie und was wir senden."

Der CDU-Politiker Uwe Becker ist entsetzt:

"Schlagersänger Michael Wendler gehört mit seiner Holocaust-Relativierung und seinen kruden Verschwörungstheorien nicht ins Fernsehen. Mit seiner jüngsten Entgleisung zur Kommentierung der aktuellen Corona-Regeln hat er sich endgültig disqualifiziert."

Er findet, dass Wendler mit seinem KZ-Vergleich der notwendigen Corona-Maßnahmen die Shoah relativiere und nicht wöchentlich einem Millionenpublikum vorgesetzt werden sollte. Hier reiche auch RTLs Begründung von bereits abgedrehten Castings nicht aus. Diese Meinung findet in vielen Kreisen Zustimmung. Wendlers Karriere fällt mit seinen Verschwörungstheorien immer weiter in sich zusammen.

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