USA: Maskenpflicht für Geimpfte aufgehoben

Die Impfkampagne in den USA läuft auf Hochtouren: Rund ein Drittel aller US-Amerikaner sollen bereits geimpft sein. Jetzt feiert US-Präsident einen weiteren „Meilenstein“.

US Vice President Kamala Harris looks on as US President Joe Biden delivers remarks on Covid-19 response and the vaccination program, from the Rose Garden of the White House, Washington, DC on May 13, 2021. (Photo by Nicholas Kamm / AFP) (Photo by NICHOLAS KAMM/AFP via Getty Images)
US-Präsident Joe Biden und Vizepräsidentin Kamala Harris bei einer Pressekonferenz vor dem Weißen Haus in Washington D.C. (Photo by Nicholas Kamm / AFP) (Photo by NICHOLAS KAMM/AFP via Getty Images)

Joe Biden sieht in den neuen Richtlinien der Gesundheitsbehörde CDC einen „großen Tag für Amerika“ im Kampf gegen das Coronavirus. Der erreichte „Meilenstein“: Die Maskenpflicht für vollständig geimpfte Menschen wird aufgehoben. Diese neue Regel soll nicht nur für Aufenthalte an der frischen Luft gelten, sondern auch in geschlossenen Räumen. Für diese Orte wird die Maskenpflicht nun für ein Drittel der Bevölkerung aufgehoben.

An diesem Tag sollen 70% geimpft sein

Die Neuinfektionen in den USA sinken momentan offenbar stark, ähnlich wie in Deutschland. In 49 von 50 Bundesstaaten seien sie deutlich gefallen. Am Donnerstag habe man außerdem die Marke von 250 Millionen verabreichter Impfstoffdosen geknackt. Rund 117 Millionen Menschen haben bereits eine zweite Impfung erhalten. Bei den Erwachsenen liegt die Impfquote damit bei 45 Prozent. Bis zum 4. Juli, dem US-amerikanischen Unabhängigkeitstag, will Joe Biden 70 Prozent der volljährigen Bevölkerung immunisiert haben. Mittlerweile werden sogar schon Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren geimpft. Man wolle sich dann auch der weltweiten Impfkampagne widmen, um die Pandemie global bekämpfen zu können, so Joe Biden.