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Griechenland: "Onkel Computer" soll Adoptionskindern helfen 98 video https://img.vidible.tv/prod/2017-11/14/5a0b162c955a315fa8c7051e/5a0b162bf7766f4345de8c65_o_F_v0.jpg In Griechenland warten rund 2.800 Kinder im Vorschulalter auf Adoptiv- oder Pflegeeltern. Wenn sie solange warten wie die Adoptiveltern auf der anderen Seite, ist die Kindheit meist vorbei, wenn es schließlich so weit ist: 4-5 Jahre. Ein neues Gesetz soll das ändern – mithilfe elektronischer Datenverarbeitung. Sophia Konstantellia, Mitera Zentren für Kinderschutz: “Die Zeit, die die Gerichte brauchen, um diese sehr schwerwiegenden Entscheidungen zu treffen, ist die Zeit, die die Babys in Kinderheimen warten, adoptiert zu werden. Das ist Zeit, die wir nicht brauchen, die wir nicht wollen. Wir versuchen, sie durch Pflegefamilien zu überbrücken.“ Ihre Tipps für die Kinder in den insgesamt fünf staatlichen Heimen: Die Wartezeit für die Eltern muss kürzer werden, ohne die Standards für die Eignung der Eltern zu reduzieren – keine Vermittlung solle an zeitraubenden Verfahren scheitern, private Adoptionen transparenter werden. Die stellvertretende Arbeitsministerin Theano Fotiou: ‘‘Wir versuchen, klare Regeln für alle Ebenen der Adoption festzulegen. Und mehr Sozialarbeiter einzusetzen, die die Sozialdaten checken, um mehr davon zu schaffen. Soll heißen, dass die 4,5 oder 6 Jahre, die jetzt gebraucht werden, dramatisch verringert werden, auf ein oder ein halbes Jahr.’‘ Ein weiteres Ziel der neuen Gesetzesvorlage sei, durch elektronische Erfassung an definitive Zahlen über beide Seiten zu kommen. Private und staatliche Institutionen sollten verpflichtet werden, Dossiers zu liefern für die Adoptiv-Kinder und für Adoptiv- oder Pflegeeltern. Happy #WorldAdoptionDay from the McBride family! pic.twitter.com/IikBDopitL— LoudHouseWriters! (@TheLoudWriters) 9 novembre 2017 Fay Doulgkeri, Euronews: ‘‘Die neue Philosophie der staatlichen Institutionen ist, dass für die Kinder, die keine Eltern haben, jede Minute in den Zentren zu lang ist. Sie sollten adoptiert werden oder in Pflegefamilien kommen. Das ist die Grundlinie der neuen Gesetzesvorlage aus dem Ministerium.“ Euronews German News World News 2017-11-14 16:08:15
Griechenland: "Onkel Computer" soll Adoptionskindern helfen
In Griechenland warten rund 2.800 Kinder im Vorschulalter auf Adoptiv- oder Pflegeeltern. Wenn sie solange warten wie die Adoptiveltern auf der anderen Seite, ist die Kindheit meist vorbei, wenn es schließlich so weit ist: 4-5 Jahre. Ein neues Gesetz soll das ändern – mithilfe elektronischer Datenverarbeitung. Sophia Konstantellia, Mitera Zentren für Kinderschutz: “Die Zeit, die die Gerichte brauchen, um diese sehr schwerwiegenden Entscheidungen zu treffen, ist die Zeit, die die Babys in Kinderheimen warten, adoptiert zu werden. Das ist Zeit, die wir nicht brauchen, die wir nicht wollen. Wir versuchen, sie durch Pflegefamilien zu überbrücken.“ Ihre Tipps für die Kinder in den insgesamt fünf staatlichen Heimen: Die Wartezeit für die Eltern muss kürzer werden, ohne die Standards für die Eignung der Eltern zu reduzieren – keine Vermittlung solle an zeitraubenden Verfahren scheitern, private Adoptionen transparenter werden. Die stellvertretende Arbeitsministerin Theano Fotiou: ‘‘Wir versuchen, klare Regeln für alle Ebenen der Adoption festzulegen. Und mehr Sozialarbeiter einzusetzen, die die Sozialdaten checken, um mehr davon zu schaffen. Soll heißen, dass die 4,5 oder 6 Jahre, die jetzt gebraucht werden, dramatisch verringert werden, auf ein oder ein halbes Jahr.’‘ Ein weiteres Ziel der neuen Gesetzesvorlage sei, durch elektronische Erfassung an definitive Zahlen über beide Seiten zu kommen. Private und staatliche Institutionen sollten verpflichtet werden, Dossiers zu liefern für die Adoptiv-Kinder und für Adoptiv- oder Pflegeeltern. Happy #WorldAdoptionDay from the McBride family! pic.twitter.com/IikBDopitL— LoudHouseWriters! (@TheLoudWriters) 9 novembre 2017 Fay Doulgkeri, Euronews: ‘‘Die neue Philosophie der staatlichen Institutionen ist, dass für die Kinder, die keine Eltern haben, jede Minute in den Zentren zu lang ist. Sie sollten adoptiert werden oder in Pflegefamilien kommen. Das ist die Grundlinie der neuen Gesetzesvorlage aus dem Ministerium.“