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Millionenbeute bei Raubüberfall im Pariser Luxushotel Ritz 80 video https://img.vidible.tv/prod/2018-01/11/5a573840cc912f44b95fe276/5a57383ff7766f33cb90d486_o_F_v0.jpg Bei einem Raubüberfall auf das Pariser Luxushotel Ritz haben fünf Angreifer Schmuck für mehr als vier Millionen Euro erbeutet, so Justizangaben. Nach Medienberichten („France Info“) unter Berufung auf Polizeikreise schlugen die Täter mit Äxten Vitrinen in der Hotelhalle ein, in denen Schmuckstücke mehrerer Juweliere ausgestellt waren. Jennifer, eine Augenzeugin: "Ich war im Ritz an der Bar, trank einen Cocktail. Da hörten wir Schüsse. Man bat uns, uns nicht umzudrehen, aber wir machten es trotzdem. Ich sah Männer mit Kapuzen und Schusswaffen und dann war mein einziges Ziel: Nichts wie raus. Ich bin durch ein Hinterzimmer aus der Bar und kam raus, ich bin gerannt und gerannt.“ Ein Hotelmitarbeiter: "Ich konnte einen der Festgenommenen sehen, der mit vier Polizeibeamten in ein Polizeiauto stieg. Er war als Maler vom Bau verkleidet." Einer seiner Kollegen berichtete von einem Motorrad, das zur Tatzeit in zügigem Tempo entgegen der Fahrtrichtung auf der Rue Cambon hinter dem Ritz unterwegs war. Drei Verdächtige wurden nach der Tat bei der Place Vendome geschnappt. Von der Beute fehlt laut Insidern jede Spur. Bei dem Überfall wurde offenbar niemand verletzt. "Meine Anerkennung für die Polizisten", tweetete Frankreichs Innenminister Gérard Collomb. KRIMINAL-TANGO RUND UM DAS "RITZ" Das traditionsreiche Ritz ist eines der bekanntesten Luxushotels der französischen Hauptstadt. Coco Chanel lebte hier, das Haus war nach vier Jahren Bauarbeiten im Juni 2016 wiedereröffnet worden. Es liegt an der vornehmen Place Vendôme im Herzen der französischen Hauptstadt, in der Nachbarschaft mehrerer Luxus- und Juweliergeschäfte. In der Gegend war es bereits mehrfach zu spektakulären Überfällen gekommen. Im Jahr 2014 wurde die Polizeipräsenz im Viertel verstärkt, nachdem mehrere Luxus-Juweliergeschäfte in der Nachbarschaft des Justizministeriums Opfer von brutalen Raubüberfällen geworden waren. In nur sieben Monaten hatte es rund um die Place Vendôme am hellichten Tag fünf bewaffnete Raubüberfälle gegeben, Schäden zwischen 420.000 und zwei Millionen Euro. 2016 nahmen zwei Räuber einen Chopard-Juwelierladen auf dem Platz hoch. Sie waren zur Mittagszeit in den Laden gegangen, drohten mit einer Pistole und einer Granate und entkamen mit einer Beute von schätzungsweise 6 Millionen Euro. Drei Männer wurden im vergangenen April verhaftet. Sie stehen unter Anklage. Im Mai 2017 traf es ein Schmuckgeschäft in der Rue de la Paix, in der Nähe der Place Vendôme. Drei Männer mit Äxten und einer Pistole entkamen mit "mehreren Millionen Euro" („AFP“) Beute. su mt AFP Euronews German News World News 2018-01-11 10:04:08
Millionenbeute bei Raubüberfall im Pariser Luxushotel Ritz
Bei einem Raubüberfall auf das Pariser Luxushotel Ritz haben fünf Angreifer Schmuck für mehr als vier Millionen Euro erbeutet, so Justizangaben. Nach Medienberichten („France Info“) unter Berufung auf Polizeikreise schlugen die Täter mit Äxten Vitrinen in der Hotelhalle ein, in denen Schmuckstücke mehrerer Juweliere ausgestellt waren. Jennifer, eine Augenzeugin: "Ich war im Ritz an der Bar, trank einen Cocktail. Da hörten wir Schüsse. Man bat uns, uns nicht umzudrehen, aber wir machten es trotzdem. Ich sah Männer mit Kapuzen und Schusswaffen und dann war mein einziges Ziel: Nichts wie raus. Ich bin durch ein Hinterzimmer aus der Bar und kam raus, ich bin gerannt und gerannt.“ Ein Hotelmitarbeiter: "Ich konnte einen der Festgenommenen sehen, der mit vier Polizeibeamten in ein Polizeiauto stieg. Er war als Maler vom Bau verkleidet." Einer seiner Kollegen berichtete von einem Motorrad, das zur Tatzeit in zügigem Tempo entgegen der Fahrtrichtung auf der Rue Cambon hinter dem Ritz unterwegs war. Drei Verdächtige wurden nach der Tat bei der Place Vendome geschnappt. Von der Beute fehlt laut Insidern jede Spur. Bei dem Überfall wurde offenbar niemand verletzt. "Meine Anerkennung für die Polizisten", tweetete Frankreichs Innenminister Gérard Collomb. KRIMINAL-TANGO RUND UM DAS "RITZ" Das traditionsreiche Ritz ist eines der bekanntesten Luxushotels der französischen Hauptstadt. Coco Chanel lebte hier, das Haus war nach vier Jahren Bauarbeiten im Juni 2016 wiedereröffnet worden. Es liegt an der vornehmen Place Vendôme im Herzen der französischen Hauptstadt, in der Nachbarschaft mehrerer Luxus- und Juweliergeschäfte. In der Gegend war es bereits mehrfach zu spektakulären Überfällen gekommen. Im Jahr 2014 wurde die Polizeipräsenz im Viertel verstärkt, nachdem mehrere Luxus-Juweliergeschäfte in der Nachbarschaft des Justizministeriums Opfer von brutalen Raubüberfällen geworden waren. In nur sieben Monaten hatte es rund um die Place Vendôme am hellichten Tag fünf bewaffnete Raubüberfälle gegeben, Schäden zwischen 420.000 und zwei Millionen Euro. 2016 nahmen zwei Räuber einen Chopard-Juwelierladen auf dem Platz hoch. Sie waren zur Mittagszeit in den Laden gegangen, drohten mit einer Pistole und einer Granate und entkamen mit einer Beute von schätzungsweise 6 Millionen Euro. Drei Männer wurden im vergangenen April verhaftet. Sie stehen unter Anklage. Im Mai 2017 traf es ein Schmuckgeschäft in der Rue de la Paix, in der Nähe der Place Vendôme. Drei Männer mit Äxten und einer Pistole entkamen mit "mehreren Millionen Euro" („AFP“) Beute. su mt AFP