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UN: Jemen bald größte humanitäre Krise der Welt 64 video https://img.vidible.tv/prod/2017-07/17/596c36baf3bdc95fe40c82a2/596c36b90c2aff363ea5af3c_o_F_v0.jpg Im Jemen haben die Behörden in Anbetracht der Choleraepidemie begonnen die Strassen zu reinigen und Pestizide einzusetzen. Strassenstände der Lebensmittelverkäufer wurden verboten. Aber die Cholera breitet sich schnell weiter aus, in 22 von 23 Regierungsbezirken gibt es 320.00 Infektionen, 1,700 Tote sind zu beklagen. Für die Vereinten Nationen ist der Jemen bereits zur größten humanitären Krise der Welt aufgestiegen. Stephen O’Brien, UN-Nothilfe-Koordinator: “Sieben Millionen Menschen sind unterernährt, davon 2,3 Millionen Kinder. Von denen sind 500.000 unter 5 Jahren an der Schwelle zur Hungersnot, entsprechend anfällig für Krankheiten und letztendlich Kandidaten für einen langsamen und schmerzhaften Tod.” Ein Impfprogramm der UN musste wegen der Sicherheitslage abgesagt werden, über die Hälfte der Krankenhäuser ist zerbombt. Auf einer Geberkonferenz wurden 2,1 Milliarden Dollar zugesagt, ein Drittel ist da. Entscheidend ist aber der Wille des Iran und Saudi Arabiens, ihren Stellvertreterkrieg im Jemen zu beenden. Euronews German News World News 2017-07-17 03:54:08
UN: Jemen bald größte humanitäre Krise der Welt
Im Jemen haben die Behörden in Anbetracht der Choleraepidemie begonnen die Strassen zu reinigen und Pestizide einzusetzen. Strassenstände der Lebensmittelverkäufer wurden verboten. Aber die Cholera breitet sich schnell weiter aus, in 22 von 23 Regierungsbezirken gibt es 320.00 Infektionen, 1,700 Tote sind zu beklagen. Für die Vereinten Nationen ist der Jemen bereits zur größten humanitären Krise der Welt aufgestiegen. Stephen O’Brien, UN-Nothilfe-Koordinator: “Sieben Millionen Menschen sind unterernährt, davon 2,3 Millionen Kinder. Von denen sind 500.000 unter 5 Jahren an der Schwelle zur Hungersnot, entsprechend anfällig für Krankheiten und letztendlich Kandidaten für einen langsamen und schmerzhaften Tod.” Ein Impfprogramm der UN musste wegen der Sicherheitslage abgesagt werden, über die Hälfte der Krankenhäuser ist zerbombt. Auf einer Geberkonferenz wurden 2,1 Milliarden Dollar zugesagt, ein Drittel ist da. Entscheidend ist aber der Wille des Iran und Saudi Arabiens, ihren Stellvertreterkrieg im Jemen zu beenden.