Der Döner bleibt wie er ist

Der Döner darf bleiben wie er ist. Das hat eine knappe Entscheidung im Europäischen Parlament ergeben, bei der es darum ging, ob Dönerfleisch auch weiterhin Phosphate enthalten darf. Nur drei Stimmen fehlten zur absoluten Mehrheit von 376 Stimmen, um den Zusatzstoff zu verbannen. Bei der Frage spielt die Wortwahl eine große Rolle: Wird der Döner als "Fleischzubereitung" bezeichnet, sind Phosphate nicht zugelassen. Als sogenanntes "Fleischprodukt" hingegen besteht die Möglichkeit, dass durch eine Ausnahmegenehmigung Phosphat erlaubt ist. Diese Genehmigung wird der Döner nach der aktuellen Abstimmung von der EU-Kommission bekommen. Die Döner-Industrie zeigte sich erleichtert. Man brauche den Phosphat-Zusatz, damit die gefrorenen Dönerspieße weich und saftig blieben. Gegner fürchten, dass die Phosphate das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen könnten.

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