Kurdistan: Mehr als 130 Tote nach Erdbeben

Nach den schweren Erdbeben in der iranisch-irakischen Grenzregion steigt die Zahl der Toten. Im Iran berichten die Behörden von 129 Todesopfern und mehr als 1.000 Verletzten. Im Irak wurden sechs Tote und mindestens 150 Verletzte bestätigt. Die Erdstöße hatten eine Stärke von 7,3. Sie dauerten etwa 20 Sekunden und erschütterten die Kurdengebiete an der Grenze zwischen dem Irak und dem Iran am Sonntagabend. Es gab außerdem ein Nachbeben. Die Erschütterung soll bis in die Türkei spürbar gewesen sein. Dort kündigte die Organisation Roter Halbmond Hilfe an. Der Rettungsdienst will Tausende Zelte, Betten, Decken sowie mobile Küchen und Heizgeräte in das Katastrophengebiet senden. Strong earthquake hits Iraq and Iran, killing more than 130 https://t.co/UuvkZdPfwy pic.twitter.com/kfbiqMq4HN— Reuters Top News (@Reuters) 13. November 2017 Das volle Ausmaß der Schäden wird wohl erst bei Tageslicht sichtbar. Map of the testimonies received so far following the #earthquake M7.2 in Iran-Iraq Border Region 40 min ago pic.twitter.com/zxvxLMB8EQ— EMSC (@LastQuake) 12 novembre 2017 Nach vorläufigen Angaben des Geoforschungszentrums Potsdam lag das Zentrum des Bebens in etwa 34 Kilometern Tiefe in einer Bergregion in der iranischen Provinz Kermanschah. Die US-Erdbebenwarte USGS verortete das Epizentrum etwas weiter westlich auf irakischer Seite der Grenze.

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