Simbabwe: Robert Mugabe tritt nicht wie erwartet zurück

Robert Mugabe hat in seiner Rede an die Nation nicht wie von vielen erwartet seinen Rücktritt erklärt. Er räumt Probleme in dem verarmten Land, weiter ging er aber nicht. Er verstehe, dass die schlechte wirtschaftliche Lage und Kämpfe innerhalb der Regierungspartei Zanu-PF viele frustriert hätten, sagte der 93-Jährige im staatlichen Fernsehen ZBC. Mugabe, der fast vier Jahrzehnte an der Macht ist, steht nach einem Militärputsch am Mittwoch unter Hausarrest. Die Regierungspartei Zanu-PF wählte ihn am Sonntag als Parteivorsitzenden ab und forderte seinen Rücktritt bis Montagmittag. Sollte er sich weigern, würden die Abgeordneten der Partei ihn am Dienstag mit einem Misstrauensvotum stürzen, erklärte Zanu-PF. Simbabwe mit seinen etwa 15 Millionen Einwohnern gehört zu den ärmsten Staaten der Welt. Mugabe hat die frühere Kornkammer des südlichen Afrikas heruntergewirtschaftet.

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