USA erlauben wieder Einfuhr von Elefantentrophäen aus Simbabwe

Die USA erlauben es Jägern wieder, Trophäen von Elefanten aus Simbabwe einzuführen. Damit hob die zuständige Naturschutzbehörde FWS eine Entscheidung der vorigen Regierung auf. Sie verwies darauf, dass Simbabwe Anfang 2016 einen neuen Plan zum Umgang mit Elefanten verabschiedet habe. Die neue Regelung gilt für Trophäen von Elefanten, die seitdem getötet wurden. Die Waffenbesitzervereinigung NRA lobt diese Entscheidung, Naturschützer sind entsetzt. In den letzten sieben Jahren seien gut 140.000 afrikanische Steppenelefanten von Wilderern erlegt worden, sagt die Biologin Shaye Wolf – 700.000 gebe es jetzt nur noch, und die Zahl nehme weiter ab. Sie kritisiert, dass Jäger Elefanten aus dieser abnehmenden Bevölkerung nun auch noch töten dürften. Die amerikanische Behörde teilte auch mit, ein Verbot für die Einfuhr von Elefantentrophäen aus Tansania bleibe vorerst in Kraft. Dort sieht auch die Behörde eine – so wörtlich – katastrophale Abnahme des Elefantenbestands.

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