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Was wir über den Angriff in Finsbury wissen 55 video https://img.vidible.tv/prod/2017-06/19/5947b3fa92fdde0e294eee78/5947b3fa6709846d28c25928_o_F_v0.jpg Was passiert ist Ein Lastwagen raste am in der Nacht auf Montag in eine Gruppe von Menschen, die eine Moschee verließ. Eine Person wurde getötet, mindestens acht Menschen verletzt. Zu dem Zwischenfall kam es im Londoner Norden, in Finsbury Park. Zum Zeit des Angriffs befanden sich viele Gläubige auf der Straße, da kurz zuvor die Abendgebete endeten. Finsbury Park ist ein beliebtes, multikulturelles Londoner Stadtviertel. Es gilt zudem als Vekehrsknotenpunkt, weil zwei der wichtigsten U-Bahnen dort Halt machen. Der Zugverkehr läuft normal, allerdings ist die Seven Sisters Road für den Verkehr geschlossen. Bei Sky News berichtete ein Augenzeuge, dass der Fahrer mindestens 10 Personen gerammt habe. Es ist der dritte Vorfall in der britischen Hauptstadt innerhalb weniger Wochen, bei denen eine Fahrzeug in eine Menschenmenge raste. Was wir über den Fahrer wissen Der Fahrer des Lieferwagens ist in Gewahrsam genommen worden. Augenzeugen hatten den 48-jährigen offenbar bis zum Eintreffen der Sicherheitskräfte festgehalten. Der Mann wurde vorerst im Krankenhaus untersucht. Das Motiv des mutmaßlichen Täters ist bisher nicht bekannt. Auch wenn der Vorfall nach Angaben der Polizei “alle Merkmale einer terroristischen Attacke” habe und die “Opfer alle muslimisch” seien. Augenzeugen berichten, dass der Mann “Ich will alle Muslime töten” gerufen habe. Die Polizei hat derzeit keine weiteren Verdächtigen. Reaktionen Premierministerin Theresa May sprach von “einem schrecklichen Zwischenfall”. Sie sei in Gedanken bei den Betroffenen und bei den Notdiensten vor Ort. Die Polizei behandle den Vorfall als einen “möglichen Terroranschlag”, so May. Sie berief ein Treffen des Sicherheitsrats Cobra ein. Oppositionspolitiker und Labour-Chef Jeremy Corbyn war schon in der Nacht vor Ort. Medien gegenüber sagte er, dass er selbst in dem Viertel lebe und die Menschen, die Moscheen und die Gemeinde sehr gut kenne. Er sei “absolut geschockt”. *Sadiq Khan, der Bürgermeister Londons, sprach von einem “entsetzlichen Terroranschlag” auf “unschuldige Londoner”. Ob islamistische Ideen oder anti-muslimische Ressentiments der Grund seien, spiele keine Rolle. “Terror ist Terror”, so Khan. Der Rat der Muslime in Großbritannien nannte Islamhass als mögliches Motiv. Da das Ende des Ramadan bevorsteht, und die Menschen in der Nacht häufiger zu Feierlichkeiten in die Moscheen gingen, forderte der Generalsekretär des Rates, Harun Khan, die Sicherheitsvorkehrungen um die Gebetshäuser zu verschärfen. Die Finsbury Park-Mosque Der Angriff in der Nacht auf Montag ereignete sich nur wenige hundert Meter von der North London Central Mosque entfernt. In den 90er Jahren übernahmen radikal-islamische Prediger die Führung der Moschee, einer von ihnen war Abu Hamza al-Masri, einer der bekanntesten Islamisten Großbritanniens. Die Moschee bekam so den Ruf als Zentrum des radikalen Islamismus Londons. Bei einer Razzia im Jahr 2003 stürmten hunderte bewaffnete Polizistend das Gebäude. Mehrere Personen wurden festgenommen im Zusammenhang mit einem geplanten Rizin-Anschlag auf die Londoner U-Bahn. 2005 wurde die Moschee unter einer neuen Führung wieder eröffnet und bemüht sich seither um das Vertrauen der Bevölkerung. Gallery: Map of Finsbury Park Euronews German News World News 2017-06-19 11:16:33
Was wir über den Angriff in Finsbury wissen
Was passiert ist Ein Lastwagen raste am in der Nacht auf Montag in eine Gruppe von Menschen, die eine Moschee verließ. Eine Person wurde getötet, mindestens acht Menschen verletzt. Zu dem Zwischenfall kam es im Londoner Norden, in Finsbury Park. Zum Zeit des Angriffs befanden sich viele Gläubige auf der Straße, da kurz zuvor die Abendgebete endeten. Finsbury Park ist ein beliebtes, multikulturelles Londoner Stadtviertel. Es gilt zudem als Vekehrsknotenpunkt, weil zwei der wichtigsten U-Bahnen dort Halt machen. Der Zugverkehr läuft normal, allerdings ist die Seven Sisters Road für den Verkehr geschlossen. Bei Sky News berichtete ein Augenzeuge, dass der Fahrer mindestens 10 Personen gerammt habe. Es ist der dritte Vorfall in der britischen Hauptstadt innerhalb weniger Wochen, bei denen eine Fahrzeug in eine Menschenmenge raste. Was wir über den Fahrer wissen Der Fahrer des Lieferwagens ist in Gewahrsam genommen worden. Augenzeugen hatten den 48-jährigen offenbar bis zum Eintreffen der Sicherheitskräfte festgehalten. Der Mann wurde vorerst im Krankenhaus untersucht. Das Motiv des mutmaßlichen Täters ist bisher nicht bekannt. Auch wenn der Vorfall nach Angaben der Polizei “alle Merkmale einer terroristischen Attacke” habe und die “Opfer alle muslimisch” seien. Augenzeugen berichten, dass der Mann “Ich will alle Muslime töten” gerufen habe. Die Polizei hat derzeit keine weiteren Verdächtigen. Reaktionen Premierministerin Theresa May sprach von “einem schrecklichen Zwischenfall”. Sie sei in Gedanken bei den Betroffenen und bei den Notdiensten vor Ort. Die Polizei behandle den Vorfall als einen “möglichen Terroranschlag”, so May. Sie berief ein Treffen des Sicherheitsrats Cobra ein. Oppositionspolitiker und Labour-Chef Jeremy Corbyn war schon in der Nacht vor Ort. Medien gegenüber sagte er, dass er selbst in dem Viertel lebe und die Menschen, die Moscheen und die Gemeinde sehr gut kenne. Er sei “absolut geschockt”. *Sadiq Khan, der Bürgermeister Londons, sprach von einem “entsetzlichen Terroranschlag” auf “unschuldige Londoner”. Ob islamistische Ideen oder anti-muslimische Ressentiments der Grund seien, spiele keine Rolle. “Terror ist Terror”, so Khan. Der Rat der Muslime in Großbritannien nannte Islamhass als mögliches Motiv. Da das Ende des Ramadan bevorsteht, und die Menschen in der Nacht häufiger zu Feierlichkeiten in die Moscheen gingen, forderte der Generalsekretär des Rates, Harun Khan, die Sicherheitsvorkehrungen um die Gebetshäuser zu verschärfen. Die Finsbury Park-Mosque Der Angriff in der Nacht auf Montag ereignete sich nur wenige hundert Meter von der North London Central Mosque entfernt. In den 90er Jahren übernahmen radikal-islamische Prediger die Führung der Moschee, einer von ihnen war Abu Hamza al-Masri, einer der bekanntesten Islamisten Großbritanniens. Die Moschee bekam so den Ruf als Zentrum des radikalen Islamismus Londons. Bei einer Razzia im Jahr 2003 stürmten hunderte bewaffnete Polizistend das Gebäude. Mehrere Personen wurden festgenommen im Zusammenhang mit einem geplanten Rizin-Anschlag auf die Londoner U-Bahn. 2005 wurde die Moschee unter einer neuen Führung wieder eröffnet und bemüht sich seither um das Vertrauen der Bevölkerung. Gallery: Map of Finsbury Park