Was sich im Mai für Verbraucher ändert

Im Mai 2021 kommen aufgrund der andauernden Corona-Pandemie einige finanzielle Zuschüsse auf Familien und Arbeitnehmer zu. Eher bedenklich sind hingegen die Änderungen der WhatsApp-Richtlinien.

Azubis bekommen mehr Geld

Der Mindestlohn für Lackierer und Maler wird im Mai angehoben. Ungelernte Arbeitnehmer erhalten von nun an einen Stundenlohn von 11,40 Euro, gelernte Maler und Lackierer 13,80 Euro. Zudem können sich Arbeiter über eine Corona-bedingte Prämie von 330 Euro freuen.

Auch Auszubildende erhalten eine höhere Vergütung. Wird ein Ausbildungsvertrag ab dem 1. Mai 2021 abgeschlossen, winkt im ersten Jahr ein Mindestlohn von 550 Euro. 2023 soll der Mindestlohn im ersten Ausbildungsjahr erneut angehoben werden.

Zweite Runde Kinderbonus

Im letzten Jahr konnten Familien einen Kinderbonus von 150 Euro beantragen. Nun geht der Zuschuss in die zweite Runde. Eltern müssen hierfür keinen Antrag stellen, die Prämie wird automatisch überwiesen.

Bonus für Hartz-IV-Empfänger

Personen, die auf Sozialgeld angewiesen sind, werden im Mai mit einem Corona-Bonus von 150 Euro unterstützt. Auch hier gilt: Es muss kein gesonderter Antrag gestellt werden.

Neues Jugendschutzgesetz

Seit dem 1. Mai gilt ein neues Jugendschutzgesetz, das insbesondere Minderjährige schützen soll. Plattformen mit mindestens einer Million Nutzern in Deutschland sind dazu verpflichtet, ihre Dienste anzupassen. So sollen Kinder vor Kostenfallen und der Kontaktaufnahme Dritter geschützt werden. Obendrein sind die Unternehmen in der Pflicht, Beschwerdemöglichkeiten für Eltern anzubieten.

WhatsApp ändert Nutzungsbedingungen

Der Messengerdienst WhatsApp will am 15. Mai neue Richtlinien umsetzen. Mit der Zustimmung zu den AGBs verzichtet der Nutzer auf seine Privatsphäre und Datenschutz. Die gesammelten Daten werden von Facebook dann an andere Unternehmen weitergeleitet. Wer den Bedingungen nicht zustimmt, kann zwar noch Anrufe und Nachrichten empfangen, aber nicht mehr versenden.