Waschen, Lüften oder Einfrieren: So reinigen Sie Ihre Kleidung richtig!

Wäsche richtig zu waschen, ist eine Wissenschaft für sich. Das fängt schon beim Sortieren an und endet beim richtigen Waschgang. Und dann gibt es auch noch Stoffe, die nur per Hand gewaschen werden wollen. AOL gibt Tipps für die richtige Reinigung.

Wäsche richtig waschen, ist eine Kunst. (Symbolbild: Getty Images)
Wäsche richtig zu waschen, ist eine Kunst. (Symbolbild: Getty Images)

Da hat man sich etwas Neues gekauft und sobald man es das erste Mal aus der Waschmaschine holt, ist es zu klein, verzogen oder es hat eine andere Farbe: Es gibt doch kaum etwas Ärgerlicheres, als seine Lieblingsklamotten aus Versehen zu verwaschen! Aber es gibt ein paar Tricks, die man beachten kann, damit einem so etwas nie wieder passiert.

Richtig waschen: Warum man Handtücher nicht mit Küchentüchern waschen sollte

Tatsächlich braucht es nur selten hohe Temperaturen, denn moderne Maschinen und Waschmittel reinigen Klamotten schon bei 30 Grad. Darum im Zweifel lieber eine niedrigere Temperatur oder einen Schonwaschgang wählen, gerade bei Seide oder Wolle! Wenn man ganz unsicher ist und sein liebstes Teil auf keinen Fall beschädigen möchte, dann empfiehlt sich auch eine schnelle Handwäsche. Einfach mit ein bisschen Seife oder Waschpulver und lauwarmem Wasser im Waschbecken durchkneten und anschließend mit viel Wasser auswaschen, damit keine Rückstände im Stoff bleiben. Und schon ist das Lieblingskleid wieder frisch. Und manchmal kommt man sogar ganz ohne Waschen aus. Da reicht es auch aus, getragene Kleidung zu lüften, damit sie wieder wie neu wird.

Lüften oder gar Einfrieren – es muss nicht immer die Waschmaschine sein

Lüften statt Waschen empfiehlt sich immer dann, wenn die Kleidung nicht wirklich sichtbar verschmutzt ist oder gar übel riecht. Dann kann man sie einfach auf einem Kleiderbügel an die frische Luft hängen und ein paar Stunden auslüften lassen. Besonders mit Wolle und Seide funktioniert das gut.

Wer keinen Balkon oder Garten zur Verfügung hat, um seine Wäsche dort aufzuhängen, kann alternativ sogar auf den Tiefkühlschrank zugreifen und seine Wäsche einfach für ein paar Stunden oder über Nacht einfrieren. Das funktioniert vor allem bei leicht müffelnden, aber nicht verdreckten Klamotten.

4 verschiedene Haufen bilden, damit beim Waschen alles glatt läuft

Aber Achtung: Je näher die Kleidung an der Haut getragen wird, desto häufiger muss sie auch gewaschen werden. Unterwäsche etwa sollte man immer in der Trommel waschen! Die verträgt, genauso wie Bettlaken, auch mal höhere Temperaturen – natürlich nur, wenn es sich nicht gerade um Spitzenunterwäsche handelt.

Weichspüler: Wieso Sie darauf lieber verzichten sollten

Damit beim Waschen alles glatt läuft, ist das richtige Vorsortieren unerlässlich. Generell sollte man immer drei verschiedene Farbhaufen bilden: einen bunten, einen weißen sowie einen mit dunkler Wäsche, also Schwarz und Grau. Auf einem vierten Haufen kommen dann noch empfindliche Teile, die eine Sonderbehandlung benötigen, wie Spitze, Seide und Wolle. Je heller die Wäsche ist, desto höher kann man mit der Temperatur gehen. Weiße Wäsche darf man also ruhig auch mal bei 60 Grad waschen, bei der bunten oder der dunklen Wäsche sollte man dagegen nicht höher als bis 40 Grad gehen, sonst verblassen die Farben.

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