Teletubbies-Reboot auf Netflix: Yay oder Nay?

25 Jahre nach ihrer Erstausstrahlung sollen die vier Teletubbies wieder auf die Bildschirme zurückkehren. Das geplante Reboot auf Netflix sorgt jedoch nicht überall für Begeisterung.

Tinky-Winky, Dipsy, Po und Laa-Laa feierten erst im April 2022 ihr 25-jähriges Jubiläum mit einer entsprechenden Beleuchtung des Empire State Buildings. Jetzt bahnt sich ein weiteres Highlight an. (Bild: Getty Images)
Tinky-Winky, Dipsy, Po und Laa-Laa feierten erst im April 2022 ihr 25-jähriges Jubiläum mit einer entsprechenden Beleuchtung des Empire State Buildings. Jetzt bahnt sich ein weiteres Highlight an. (Bild: Getty Images)

Die einen hassen, die anderen lieben sie. Klar ist: Die Teletubbies sorgen schon seit dem Jahr ihrer Entstehung für extreme Emotionen. Weniger bei ihrer eigentlichen Zielgruppe, den Kleinkindern, bei denen die bunten Fantasiefiguren mit Antennen auf dem Kopf, Bildschirmen auf dem Bauch und Babylauten wie „Ah-oh“ oder „Winke-winke“ zumindest für Unterhaltung sorgten. Sondern bei den Eltern und anderen Erwachsenen, denen die Geschichten aus der surrealen Gartenlandschaft gehörig auf die Nerven gingen.

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Jetzt sind die vier von der englischen BBC erschaffenen Teletubbies wieder zurück: Tinky-Winky, Dipsy, Laa-Laa und Poo sollen in einer Neuauflage beim Streaminganbieter Netflix wieder auferstehen. In einer Pressemitteilung vom 07. September heißt es dazu: „Erleben Sie in dieser für das 21. Jahrhundert aktualisierten und beliebten Kinderserie die bunten Freunde Tinky Winky, Dipsy, Laa-Laa und Po auf ihren wunderbaren Abenteuern und wie sie gemeinsam lernen und aufwachsen. Der Erzähler im englischen Original ist diesmal der Emmy-Anwärter Tituss Burgess (Unbreakable Kimmy Schmidt). In jeder Folge gibt es neue ‚Tummy Tales‘-Lieder, bei denen die ganze Familie mittanzen kann!“

Am 14. November soll demnach die erste Folge bereits ausgestrahlt werden, insgesamt 26 Folgen zu je 12 Minuten sind zunächst angekündigt. Ob das Sendungskonzept 25 Jahre nach der Erstausstrahlung grundlegend verändert sein wird, bleibt abzuwarten. Als Kritikpunkte hatte sich seinerzeit zum Beispiel das Thema der verwendeten Babysprache, durch die Kleinkinder kaum an Wortschatz gewinnen könnten, etabliert. Spätere Studien hatten diese Annahme jedoch revidiert. Ob die Zuschauer sich an den neuen „Tummy Tales“-Liedern erfreuen werden, bleibt abzuwarten. Sonst heißt es bei Netflix für die Teletubbies sicher bald wieder „Winke-Winke“.

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