Australierin findet Giftschlange in ihrem Bett

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Als eine Frau in Australien zufällig einen Blick in ihr Schlafzimmer wirft, bekommt sie den Schreck ihres Lebens. Und lernt ganz nebenbei, dass auch Schlangen es offenbar gemütlich mögen.

Die östliche Braunschlange gehört zu den giftigsten Tieren der Welt. (Bild: Getty)
Die östliche Braunschlange gehört zu den giftigsten Tieren der Welt. (Bild: Getty)

Wenn Zachery Richards einen Anruf bekommt, muss es meistens schnell gehen. Dann rückt der Experte für Reptilien aus, um oft giftige Exemplare an Orten zu fangen, an denen sie wirklich nichts zu suchen haben. Auf der Facebook-Seite seines Unternehmens Zachery’s Snake and Reptile Relocation postete er ein Foto einer seiner jüngsten Einsätze.

Darauf zu sehen: Eine etwa 1,80m große Schlange, die zu den giftigsten der Welt gehört. Der Biss der östlichen oder auch gewöhnlichen Braunschlange ist potenziell tödlich und muss sofort behandelt werden, da er seine toxische Wirkung sehr schnell entfaltet. Beheimatet an der australischen Ostküste, ernährt sich die östliche Braunschlange vor allem von Mäusen und liegt gerne in der Sonne.

Schattig, kühl und ganz gemütlich

An jenem Tag aber hatte die Schlange offensichtlich einen kühlen Platz gesucht und den idealen Rückzugsort mitten im Bett einer Frau aus dem Bundesstaat Queensland gefunden. Lang ausgestreckt und nur das Schwanzende unter der Bettdecke scheint sie sich pudelwohl zu fühlen. Und man kann sich den Schreck der Hausbewohnerin vorstellen, als sie die Schlange beim Blick in ihr Schlafzimmer erblickte.

Wie Richards laut United Press International sagte, reagierte die Frau durchaus geistesgegenwärtig. Sie habe draußen auf ihn gewartet und hatte die geschlossene Schlafzimmertür zusätzlich mit einem Handtuch gesichert, damit die Schlange nicht durch den Spalt davonkriechen konnte. Er vermute, die Schlange sei durch eine offene Tür ins Haus geglitten, um der Hitze zu entkommen. Nicht ausschließen wollte er aber auch diese Möglichkeit: "Vielleicht wollte sie auch einfach nur ein schönes, weiches Bett zum Schlafen."

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Nachdem Richards die Schlange gefangen hatte, setzte er sie nach eigenen Angaben in einem Gebiet aus, das weit entfernt von menschlichen Behausungen liegt.

Riesenspinne im Bett wird neuer Mitbewohner

Wie cool man angesichts eines spontanen tierischen Besuchers bleiben kann, zeigt auch das Beispiel eines Mädchens aus dem australischen Sydney, das eines Tages von den Augen eines Huntsman-Spinne angeglupscht wurde. Zwar sind diese Spinnen für den Menschen nicht giftig, können aber beißen und alleine schon durch ihre Größe ziemlich erschreckend wirken.

Huntsman-Spinnen sind sehr groß, aber anscheinend auch sehr freundlich! (Bild: Getty Images)
Huntsman-Spinnen sind sehr groß, aber anscheinend auch sehr freundlich! (Bild: Getty Images)

Auch unter dem Namen Riesenkrabbenspinnen bekannt, werden sie in freier Wildbahn bis zu 20 Zentimeter groß. Und anders als die meisten Spinnen, die ihre Beute einfach in ihr Netz laufen oder fliegen lassen, gehen sie aktiv auf die Jagd. Kein Grund für das furchtlose Mädchen, den auf ihrem Bett befindlichen Neuling aus der Wohnung zu schmeißen. Wie der britische Mirror berichtet, behielt Jaeden Leves das "sehr freundliche Tier" einfach als Haustier und nannte es Larry.

Wer neben einem Krokodil aufwacht, hat viel Glück und ist dann auch ganz bestimmt hellwach. (Bild: Getty Images)
Wer neben einem Krokodil aufwacht, hat viel Glück und ist dann auch ganz bestimmt hellwach. (Bild: Getty Images)

Bei Krokodilen hört der Spaß auf

Nicht ganz so niedlich fand ein Mann im indischen Bundesstaat Gujarat seinen unangekündigten Mitbewohner. Laut Times of India wachte der 30-jährige Bauer Babubhai Parmar eines nachts von Hundegebell auf, schaute sich schlaftrunken in seinem Zimmer um und entdeckte ein riesiges Krokodil, das seelenruhig unter seinem Bett geschlafen hatte.

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Ungefähr zweieinhalb Meter lang und schwanger hätte das Krokodil sicher einen kleinen Mitternachtssnack vertragen können. Der Bauer aber brachte sich in Sicherheit und das Krokodil wurde von Tierschützern in einem Käfig abtransportiert.

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